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9.-19.02. | Ungarn auf der Berlinale!

Am 9.Februar beginnt die Berlinale, eines der größten und prestigereichsten Filmfestivals auf der Welt. An die Erfolge der letzten Jahre anknüpfend, können wir wiederholt ungarischen Teilnehmern Glück wünschen. Während der Film von Ildikó Enyedi in der Sparte Wettbewerb mit den Besten konkurriert, debütiert Ferenc Töröks neues Werk im Panorama. Zudem nimmt mit Anna Lovrity auch dieses Jahr wieder ein Talent im animierten Film teil.

 


Ildikó Enyedi, die sich bereits mit Mein 20. Jahrhundert international einen Namen gemacht hat, tritt mit ihrem neuen Film On Body and Soul, als eine von 25 Bewerber/innen, im Wettbewerbsprogramm an. Der Film behandelt eine außergewöhnliche Liebesgeschichte: Die Hauptfiguren finden in ihren Träumen zueinander, doch sobald sie sich im wahren Leben begegnen, verlaufen die Dinge anders als erwartet. In den Hauptrollen können wir Anna Borbély und Géza Morcsányi beobachten.

1945, das neue Werk des mit dem renommierten Kultfilms Moscow Square (Moszkva tér) bekannt gewordenen Ferenc Török, wird in der Sparte Panorama vorgeführt. Es handelt sich bei dem Film um die Geschichte eines einzelnen Tages im Jahr 1945. Sie zeigt die schmerzhafte Begegnung zwischen den zurückkehrenden Holocaust-Überlebenden und der daheimgebliebenen Gesellschaft. Komponiert wurde die Musik zu dem Schwarz-Weiß-Film von Tibor Szemző, hinter der Kamera stand Elemér Ragályi und in den Hauptrollen spielen  nennenswerte Schauspieler, wie Péter Rudolf, Eszter Nagy-Kálózy, Ági Szirtes und Iván Angelus.

Anna Katalin LOVRITY: Vulkánsziget / Volcano Island (2017) - TEASER from MOME Anim on Vimeo.

 

 

Anna Lovritys animierter Kurfilm, Vulkaninsel, mit welchem sie die Moholy-Nagy Universität für Kunsthandwerk und Gestaltung abgeschlossen hat, wird innerhalb des Wettbewerbsprogramms Generation gezeigt. In den letzten Jahren waren Nadja Andrassew, Réka Bucsi und Péter Vácz die ungarischen Vertreter. Die neunminütige digitale Zeichentrickanimation dreht sich um ein ungleichmäßig verteiltes emotionales Machtspiel. Der Film ist mit starken visuellen Elementen bestückt und hat eine Tigerin zu seiner Hauptfigur erkoren.

 

Der Eröffnungsfilm der Berlinale Django (Étienne Comar, 2017) hält auch eine Überraschung für die ungarischen Zuschauer parat: die Ehefrau des Protagonisten Django Reinhardt wird von der ungarischen Sängerin Bea Palya gespielt. Daneben werden auch die ungarischen Schauspieler der internationalen Filmszene auf der Berlinale repräsentiert: durch den Direktor des budapester Örkény-Theaters Pál Mácsai in Es war einmal in Deutschland (Sam Garbarski, 2017).

 

Dank der Unterstützung des Ungarisch-Nationalen Filmfonds, ist das Collegium Hungaricum Berlin ebenfalls auf dem Festival anwesend: bei der Werbung für das diesjährig geplante ungarische Filmfestival HUNIWOOD 2017 sowie in dessen Broschüren, auf Veranstaltungen und in Fachpublikationen.

 

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