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Goldener Bär 2017: Testről és lélekről

Mit Ildikó Enyedi hat zum zweiten Mal eine ungarische Regisseurin einen Goldenen Bären empfangen. Ihr Filmwerk Testről és Lélekről (On Body and Soul) hat am 18. Februar 2017 den Goldenen Bären für den „Besten Film“ der 67. Internationalen Filmfestspiele Berlin gewonnen.

 

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Ildikó Enyedi. Foto: Berlinale

Bisher hat erst ein ungarischer Film die Höchstauszeichnung der Berlinale erhalten und dies liegt bereits 42 Jahre zurück. 1975 gewann Márta Mészaros mit ihrem Werk „Die Adoption“ den Goldenen Bären für Ungarn.
Ildikó Enyedi erwähnte bei der Entgegennahme des Preises, dass es ihre Absicht gewesen sei, einen einfachen Film zu gestalten, so einfach „wie ein Glas Wasser“. Die Arbeit sei dennoch eine sehr harte gewesen. 18 Jahre nach ihrem Film „Simon mágus“ (dt. Simon, der Magier) ist Enyedi mit einem neuen Spielfilm zurückgekehrt und hat dabei gleich mehrere Preise entgegennehmen dürfen. Zusätzlich zum Hauptpreis gewann On Body and Soul den FIPRESCI-Preis des Internationalen Verbandes der Filmkritik, den Preis der Ökonomischen Jury sowie den Leserpreis der Berliner Morgenpost.

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Der Film ist als eine Produktion der Firma Inforg-M&M Film und mit einer Unterstützung von ca. 1.365.000 Euro des ungarisch-nationalen Filmfonds entstanden. Die Produzenten sind Mónika Mécs, András Muhi und Ernő Mesterházy, der Kameramann ist Maté Herbai. Die Hauptdarsteller wurden von Alexandra Borbély verkörpert, einem Mitglied der budapester Theatergruppe Katona József, sowie von Géza Morcsányi, einem Laiendarsteller. Zusätzlich sind aber auch Schauspieler wie Itala Békés, Tamás Jordán, Pál Mácsai, Réka Tenki, Zoltán Schneider und Ervin Nagy zu sehen.
Mit dem preisgekrönten Film wird am 26. Februar die 3. Ungarische Filmwoche eröffnet. Am 2. März wird er dann in den ungarischen Kinos anlaufen und daneben in 35 weiteren Ländern zu sehen sein.
Doch noch ein ungarischer Spielfilm hat einen Preis von der Berlinale übernehmen dürfen, und zwar Ferenc Töröks Werk "1945". Der innovative dramatische Autorenfilm, der in der Programmsparte Panorama gespielt wurde, bekam den dritten Preis der Publikumsabstimmung.

 

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