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HANDS ON FASSBINDER – Diskussionen. Projektionen. Assoziationen.

www.handsonfassbinder.de

Rainer Werner Fassbinder war einer der international bedeutendsten deutschen Regisseure. In seinem 30. Todesjahr widmet die Filmzeitschrift REVOLVER in Zusammenarbeit mit dem Collegium Hungaricum Berlin (.CHB) seinem Wirken eine große Veranstaltungsreihe in Berlin. HANDS ON FASSBINDER fokussiert den Blick nicht auf das Retrospektive, sondern betrachtet Person und Werk als Ausgangspunkt für politische und kulturelle Visionen. Die Reihe beginnt am 11. Mai und endet am 18. November 2012.

Rainer Werner Fassbinders umfangreiches Werk von über 40 Spielfilmen, 2 Fernsehserien, etlichen Theaterinszenierungen, Theaterstücken, Hörspielen und Drehbüchern entstand in einem engen Zeitraum von nicht einmal zwei Jahrzehnten: zwischen 1966 und 1982.
Das .CHB hat sich gern eingebracht, da unter anderem die Auswirkungen auf den ungarischen Film (bspw. Bereményi, Mundruczó) in einem internationalen Kontext bewertet und neue Ansätze für den im ungarischen Film so fehlenden historischen Blick auch für ungarische Filmemacher erarbeitet werden – und so das gemeinsame europäische Selbstverständnis in Beziehungen auf die deutsche und ungarische Geschichte dargestellt wird.
Fassbinders Schaffen soll im aktuellen Kontext neu betrachtet werden. Darüber hinaus soll der Schleier, den der Mythos Fassbinder vor die Vielschichtigkeit des Werks gelegt hat, abgestreift werden, um neue Zugänge zu ermöglichen. Durch die multiperspektivische Analyse und Diskussion des Fassbinderschen Kosmos, seiner Verfahrensweisen und seiner Wirkungen sollen Ansätze und Ideen erarbeitet werden, die Künstler von heute zu einer offenen und engagierten Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart ermutigen und beim Publikum eine entsprechende Erwartung wecken oder verstärken. Die Konferenzen sind offen für alle Interessierte.

HANDS ON FASSBINDER ist keine vollständige Retrospektive. Vielmehr diskutieren zwischen Mai und November 2012 anhand von sechs Schwerpunkten annähernd 50 Gäste aus dem In- und Ausland über Themen wie Politik, Nationalgeschichte, Gesellschaft, Geld, Sexualität und deren filmische Umsetzung. Eingeladen sind Filmschaffende, Schriftsteller, Filmwissenschaftler, Journalisten, Weggefährten Fassbinders, Theatermacher und Musiker. Mittels eines offenen, ›porösen‹ Ansatzes werden thematische Stichproben aus dem Gesamtwerk entnommen, um sie nach ihren inspirativen Potentialen zu untersuchen. Ein umfangreiches Filmprogramm im Zeughauskino wird diese Gespräche begleiten. Gezeigt werden um die 30 Filme von Rainer Werner Fassbinder und vielen weiteren internationalen Regisseuren. Als Eröffnungsprogramm wird Fassbinders Science-Fiction-Zweiteiler WELT AM DRAHT von 1973 wiederaufgeführt.

HANDS ON FASSBINDER wird organisiert von REVOLVER Zeitschrift für Film in Zusammenarbeit mit dem Collegium Hungaricum Berlin, der Rainer Werner Fassbinder Foundation sowie dem Zeughauskino im Deutschen Historischen Museum. Die Reihe wird gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds sowie die Bundeszentrale für politische Bildung.
Schirmherrin ist Hanna Schygulla.

 

[Presse-Vertreter finden Materialien hier]

 

Die Themen-Wochenenden im Überblick

Sa 12. Mai 2012 – #1 PARALLELWELTEN (Auftakt)
Do 31. Mai 2012 – #1.1 IN EINEM JAHR MIT 13 MONDEN (Spezialveranstaltung zu Fassbinders Geburtstag am 31. Mai 1945)
Sa 9. und So 10. Juni 2012 – #2 GESCHICHTSBILDER
Sa 14. Juli 2012 – #3 ÜBER POLITIK
Sa 15. und So 16. September 2012 – #4 WER LIEBT – ARBEITEN IN DER GRUPPE
Sa 27. und So 28. Oktober 2012 – #5 FERNSEHGESCHICHTEN
Sa 17. und So. 18. November 2012 – #6 MY FASSBINDER – Fassbinder und das internationale Kino

Das begleitende Filmprogramm finden Sie auch unter www.handsonfassbinder.de

 

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HANDS ON FASSBINDER #6 MY FASSBINDER – RWF UND DAS INTERNATIONALE KINO | 17. + 18. November 2012

Die letzte Veranstaltung in der Reihe HANDS ON FASSBINDER thematisiert Rainer Werner Fassbinders Einfluss auf das Filmschaffen der verschiedensten Nationen und Kulturen. Seine Filme werden verehrt, zitiert und dienen als Inspiration. Doch worin genau liegt seine Kraft? Deutsch – europäisch – international: bei HANDS ON FASSBINDER #6 sprechen u.a. Filmemacher aus Argentinien, New York und Portugal über Fassbinder und sein Werk.

SAMSTAG, 17. November 2012
Collegium Hungaricum Berlin, Panoramasaal

19h – 21h
Agustin Mendilaharzu und Mariano Llinás (Argentinien) im Gespräch mit Franz Müller und Saskia Walker (mit Filmausschnitten)
Der Film HISTORIAS EXTRAORDINARIAS erzählt von X, Z und H. Ein Film ohne Filmförderung, mit Schießereien, einer Liebesgeschichte, Szenen in Mozambique, Momenten aus dem Ersten Weltkrieg und einem Löwen. Wie werden solche Filme gemacht? Was hat dieser Film mit Theaterarbeit zu tun und wie kann ein Hauptdarsteller der Kameramann eines Films sein? Und was ist seitdem passiert?
Mariano Llinás (Regisseur, Produzent, Autor und Darsteller) und Agustín Medilaharzu (Kameramann, Autor, Theaterregisseur, Darsteller) aus Argentinien sprechen mit Franz Müller (Regisseur und Autor).

ab 21h
PARALLELAKTION und LOU CASTEL präsentieren: FASSBINDERS FREUNDE UND GENOSSEN ODER SO
Eine Vergegenwärtigung des Zerfalls der Kommune Fassbinder zwischen Lou Castel, Grete und Parallelaktion. Warten auf Fassbinder: in Feldkirchen hängen die Kommunarden des antiteaters fest und stemmen sich gegen Geschichtsverläufe. Dabei erscheint ihnen Lou Castel, Fassbinders Alter-Ego in WARNUNG VOR EINER HEILIGEN NUTTE, als Ikone des linken Autorenkinos und Tröster verirrter Seelen eines autoritären Geistes. Und Grete schenkt uns allen Cuba Libre.
Lou Castel (Schauspieler, Filmemacher) interagiert mit dem Theater- und Perfomance-kollektiv Parallelaktion.

ab 22:00h
Café im .CHB / PARTY
am DJ Pult Mitglieder der REVOLVER Redaktion

SONNTAG, 18. November 2012
Collegium Hungaricum Berlin, Panoramasaal

15 h
Lodge Kerrigan im Gespräch mit Hannes Brühwiler und Franz Müller
Seit seinem Debüt mit CLEAN, SHAVEN (1994) gehört Lodge Kerrigan zu den aufregendsten unabhängigen Filmemachern der USA. „In seinen bisher drei Spielfilmen hat dieser außergewöhnliche amerikanische Independent-Regisseur die wohl sprichwörtliche und erschütterndste Form von Empathie im modernen Kino entwickelt" (Denis Lim). Seit kurzem arbeitet Lodge Kerrigan zudem auch für Fernsehserien, unter anderem HOMELAND.

ab 18 h
João Pedro Rodrigues und João Rui Guerra da Mata im Gespräch mit Toby Ashraf
João Pedro Rodrigues (Regisseur, Autor) und João Rui Guerra da Mata (Autor, Regisseur, Art Design) aus Portugal arbeiten seit Beginn ihrer filmischen Arbeit zusammen, u.a. bei den Filmen ALVORADA VERMELHA (Kurzfilm, 2011) oder A ÚLTIMA VEZ QUE VI MACAU (THE LAST TIME I SAW MACAU, 2012). Sie sprechen mit dem Filmjournalisten Toby Ashraf über den Einfluss von Rainer Werner Fassbinder.

ab 19h
Live Audio-Kommentar zu ANGST ESSEN SEELE AUF
Ein Experiment zum Abschluss: die Gäste des Wochenendes und Mitglieder von REVOLVER schauen sich gemeinsam ANGST ESSEN SEELE an und kommentieren ihn live.

 

HANDS ON FASSBINDER wird organisiert von REVOLVER Zeitschrift für Film in Zusammenarbeit mit dem Collegium Hungaricum Berlin, der Rainer Werner Fassbinder
Foundation sowie dem Zeughauskino im Deutschen Historischen Museum. Die Reihe wird gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds sowie die Bundeszentrale für politische Bildung.

Eintrittspreise:
.CHB / Tageskarte 5,- EUR (erm. 3,- EUR) / Wochenendkarte 8,- EUR (erm. 5,-EUR)
Zeughauskino / 5,- EUR

FILMPROGRAMM
Zeughauskino Berlin

SO 11. November / 18:00
Lili Marleen, BRD 1980, R: Rainer Werner Fassbinder
SO 11. November / 20:30
Eine Reise ins Licht – Despair, BRD/F 1978; R: Rainer Werner Fassbinder
DI 13. November / 20:00
Die bitteren Tränen der Petra von Kant, BRD 1972, R/B: Rainer Werner Fassbinder
MI 14. November / 20:00
Eine Reise ins Licht – Despair, BRD/F 1978; R: Rainer Werner Fassbinder
DO 15. November / 20:00
Lili Marleen, BRD 1980, R: Rainer Werner Fassbinder
FR 16. November / 19:00
Angst essen Seele auf, BRD 1974, R: Rainer Werner Fassbinder
FR 16. November / 21:00
Querelle, BRD/F 1982, R: Rainer Werner Fassbinder
SO 18. November / 21:00, Zeughauskino Berlin
Angst essen Seele auf, BRD 1974, R: Rainer Werner Fassbinder

 

 

RÜCKBLICKE 

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HANDS ON FASSBINDER #5 FERNSEHGESCHICHTEN | 27. + 28. Oktober 2012

... beschäftigt sich am 27. und 28. Oktober 2012 mit den Realitäten der deutschen Fernsehserienproduktion. Das Fernsehen war für Fassbinder nicht nur ein sehr wichtiges Medium, sondern auch ein treuer Produktionspartner. Zu Gast sind Günter Rohrbach (Produzent von BERLIN ALEXANDERPLATZ), Gebhard Henke (Redakteur der Programmgruppe Film und Serie des WDR) und Dietrich Leder (Publizist).
Thema ist die Zusammenarbeit des WDR mit Fassbinder und die Veränderung der Produktionsbedingungen bis heute. Dabei sollen auch die in HANDS ON FASSBINDER #3 diskutierten Umstände um die Absetzung der geplanten Fernsehsehserie SOLL UND HABEN von anderer Seite beleuchtet werden.
Auch die Erfahrungen mit der „Arbeiterserie" ACHT STUNDEN SIND KEIN TAG und dem Zweiteiler WELT AM DRAHT werden thematisiert. Harry Baer und Juliane Lorenz, enge künstlerische Mitarbeiter Fassbinders, werden von der Vorbereitung, Entstehung und Postproduktion der Fernsehserie BERLIN ALEXANDERPLATZ berichten. Unter welchen Bedingungen sich heute Serien herstellen lassen, diskutieren die Macher von POLIZEIRUF 110 und STROMBERG. Außerdem beschreibt der Regisseur Nadav Lapid die Erfahrungen mit seinem Gesellschaftsportrait HA-SHOTER / POLICEMAN in Israel.

HANDS ON FASSBINDER wird organisiert von REVOLVER Zeitschrift für Film in Zusammenarbeit mit dem Collegium Hungaricum Berlin, der Rainer Werner Fassbinder Foundation sowie dem Zeughauskino im Deutschen Historischen Museum. Die Reihe wird gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds sowie die Bundeszentrale für politische Bildung.

Das Gesamtprogramm von HoF #5 zum Download [PDF, <1MB]

TERMINE / FILMPROGRAMM IM ZEUGHAUSKINO [Details]

DO 25. Oktober, 20:00, Zeughauskino Berlin: Martha, BRD 1974 (Rainer Werner Fassbinder)
FR 26. Oktober, 19:00, Zeughauskino Berlin: Angst vor der Angst, BRD 1975 (Rainer Werner Fassbinder)
FR 26. Oktober, 21:00, Zeughauskino Berlin: Angriff auf die Demokratie – Eine Intervention, D 2012 (Romuald Karmakar)

DAS PROGRAMM IM .CHB: SA 27. + SO 28. Oktober

SA 27. OKTOBER / 14:00 UHR / FILM
ACHT STUNDEN SIND KEIN TAG / 1. Teil: Jochen und Marion (101 min)

BRD 1972, R/B: Rainer Werner Fassbinder, D: Gottfried John, Hanna Schygulla, Luise Ullrich, Werner Finck, 101', BetaSP
Familienserie in fünf realisierten Folgen für den WDR. Geschichten aus der Welt der Arbeiter, die zur Selbstinitiative anstiften wollen.

SA 27. OKTOBER / 16:00 UHR / FILM UND GESPRÄCH
GLASHAUS – TV INTERN
BRD 1973, Produktion: WDR, Redaktion: Martin Wiebel und Ludwig Metzger, 45min
Fernsehkritische Live-Sendung mit Peter Märthesheimer, Rainer Werner Fassbinder und den Filmkritikern Manfred Delling und Josef Rölz, Moderation: Ludwig Metzger. Anschließend Gespräch mit Martin Wiebel
Martin Wiebel, geb. 1943 in Berlin. Langjähriger WDR-Film und Fernseh-Dramaturg und Produzent zahlreicher Kinofilme. Seit 1998 Professor an der Filmakademie Baden-Würtemberg Ludwigsburg und TV-Film-Consultant.

SA 27. OKTOBER / 18:00 UHR / GESPRÄCH
MYTHOS (AUF)KLÄRUNG DURCH ARBEITSBESCHREIBUNG Harry Baer, Barbara Baum und Juliane Lorenz im Gespräch mit Saskia Walker.
Alfred Döblins Collage-Roman BERLIN ALEXANDERPLATZ, Fassbinders Lieblingsroman, hat ihm geholfen „nicht unbewusst ein Leben aus zweiter Hand zu leben". Fassbinder drehte BERLIN ALEXANDERPLATZ vom Juni 1979 bis zum April 1980 für den WDR größtenteils in den Bavaria Studios in München in der Kulisse des Bergmann Films DAS SCHLANGENEI. Es waren 154 Arbeitstage an denen von 10h bis 16h gearbeitet wurde, nie Zeit überzogen und die meisten Einstellungen genau einmal gedreht wurden. Das Gespräch gliedert sich in zwei Teile:
1. Szenenanalyse: Filmausschnitt sowie anschließende Analyse
2. Live Audiokommentar zu einer Folge von BERLIN ALEXANDERPLATZ
Harry Baer, geb. 1947 in Biberach an der Riss, Schauspieler, Produzent und Autor. Enger Freund und Mitarbeiter von RWF. Mitglied des Action- und des Antitheaters. Hauptrollen in GÖTTER DER PEST und WILDWECHSEL und in Syberbergs LUDWIG – REQUIEM FÜR EINEN JUNGFRÄULICHEN KÖNIG.
Barbara Baum, geb. 1944. Kostümbildnerin. Zusammenarbeit mit RWF seit 1972 EFFI BRIEST, EHE DER MARIA BRAUN, BERLIN ALEXANDERPLATZ, LILI MARLEEN, LOLA, SEHRNSUCHT DER VERONIKA VOSS, QUERELLE. Des weiteren Kostüme für AIMÉE UND JAGUAR, DIE MANNS, BUDDENBROOKS.
Juliane Lorenz, geb. 1957 in Mannheim. Cutterin, Regisseurin, Produzentin und Autorin. Seit 1976 in Arbeits- und Lebensgemeinschaft mit RWF, für den sie 14 Spielfilme schneidet. Sie ist die Erbin von Rainer Werner Fassbinder und seiner Mutter Liselotte Eder und Präsidentin und Geschäftsführerin der Rainer Werner Fassbinder Foundation. Zusammenarbeit als Cutterin u.a. mit Werner Schroeter, Romuald Karmakar und Oskar Roehler.

SO 28. OKTOBER / 14:00 UHR /.CHB / GESPRÄCH
Nadav Lapid im Gespräch mit Nicolas Wackerbarth in englischer Sprache
In seinem Debüt HA-SHOTER (POLICEMAN) erschafft Nadav Lapid eine Allegorie, die  die aktuelle politische Lage seiner Heimat Israel reflektiert. In Fragmenten erzählt er von verschiedenen Lebenswegen, die sich kreuzen und zu einem Drama verdichten. Die ethnische und religiöse Heterogenität der israelischen Gesellschaft, die sozialen Spannungen im Land, die aus der Besetzung Palästinas resultierenden Gewaltakte und die ständige Bedrohung durch radikal-islamistische Gruppierungen ergeben eine solche Sprengkraft, dass sich die Frage, wie ein Staat das noch zusammenhalten, wie ein Land das noch aushalten kann, geradezu aufdrängt. Der Film HA-SHOTER stellt folgende Hypothese auf: Was würde passieren, wenn die Gewalt sich nicht mehr gegen das andere, sondern gegen das eigene Volk richtet? An einem von Nicolas Wackerbarth aufgenommenem Handy-Film einer Demonstration im ostjerusalemer Stadtteil Sheikh Jarrah versuchen wir die politischen Kräfte und Bewegungen in Israel abzulesen und sprechen über die Grenzen der Fiktionaliserung gegenwärtiger politischer Verhältnisse.
Nadav Lapid, geb 1975 in Tel Aviv. Autor, Regisseur. Studium: Geschichte und Philosophie an der Universität in Tel Aviv, Film an der Sam Spiegel Film- und Fernsehschule in Jerusalem. Bücher: Continua Bailando (2003). Filme: Proyect Gvul (Kurzfilm 2004), Kvish (Kurzfilm, 2005), Ha-Chavera Shell Emile (2006), Ha-Shoter (2011).
Nicolas Wackerbarth, geb. 1973 in München. Autor, Regisseur, Schauspieler. Studium:  Schauspiel an der Bayerischen Theaterakademie München; Filmregie an  der DFFB, Berlin. Theaterengagements: 1996-97 Schauspiel Frankfurt, 1997-2000 Städtische Bühnen Köln. Filme (Auswahl): Anfänger! (TV, 2004), Westernstadt (Dok., 2005), Halbe Stunden (Kurzfilm, 2007), Unten Mitte Kinn (2011), Halbschatten (2013).

SO 28. OKTOBER / 16:00 UHR /.CHB / DISKUSSION
TV TISCH: WIE MACHT MAN HEUTE SERIEN?
DANI MUSSGILLER (NDR), KLAUS WOLFERTSTETTER, EOIN MOORE (POLIZEIRUF 110 – ROSTOCK) und RALF HUSMANN (STROMBERG) IM GESPRÄCH MIT FRANZ MÜLLER UND EKKEHARD KNÖRER
Wie viel Freiraum gibt es beim Entwickeln und Besetzen von Serien? Was heißt es Autoren ins Fernsehen zu holen und sie frei arbeiten zu lassen? Wie kann man die Vertikale einer Serie durchhalten, wenn sie unregelmäßig ausgestrahlt wird? Wie sympathisch bzw. unsympathisch dürfen die Hauptfiguren sein? Ein Versuch auch darüber reden, was nicht funktioniert in Deutschland – ohne in ein Jammergespräch zu geraten. Mit den Machern vom POLIZEIRUF 110 und STROMBERG.
Eoin Moore, geb. 1968 in Dublin. Regisseur, Autor, Kameramann. Studium: „Videoproduktion und Medienwissenschaft" in Dublin. Danach als Tontechniker und Kameramann tätig, seit 1988 in Berlin. 1991–1998 Regiestudium an der DFFB. Später arbeit als Dozent für Regie und Schauspielführung. Filme: PLUS MINUS NULL (1999), CONAMARA (2000), PIGS WILL FLY (2002), Polizeiruf 110 – Die Prüfung (2005, TV), Im Schwitzkasten (2005), Hochzeit um jeden Preis (2007, TV), Polizeiruf 110 – Jenseits (2007, TV), Tatort – Altlasten (2009, TV), Polizeiruf 110 – Einer von uns (2009, TV), Polizeiruf 110 – Feindbild (2010, TV). In Vorbereitung: Four Walls (Kino), No Sad Songs (Kino), Polizeiruf 110 – Stillschweigen.
Daniela Mussgiller, seit 2001 als Redakteurin beim NDR Fernseh-, Kino- und Debütfilme. Sie koordiniert federführend die Nachwuchsarbeit der ARD und betreut den Tatort aus Hannover sowie den Polizeiruf 110 aus Rostock.
Ralf Husmann, geb. 1964, arbeitet seit 1995 für Brainpool und verantwortete als Headwriter und Producer u. a. Die Harald Schmidt Show (Sat.1, bis 1998). Seine Vorliebe für peinliche Situationen brachte dem Autor und Produzenten für die Serie Stromberg (ProSieben, seit 2004) u. a. 2006 den Adolf-Grimme-Preis ein.
Klaus Wolfertstetter, geb. 1977 in München. Studium an der Internationalen Filmschule Köln. Drehbuchautor und Autor. Co-Autor der Jugendbuchreihe Die Klasse. Drehbücher u.a. für: Sommer der Gaukler und German Wedding.
Ekkehard Knörer, Zeitschriftenredakteur, Kulturwissenschaftler und Filmkritiker. Lehraufträge (Literatur- und Filmwissenschaft) an den Universitäten Frankfurt (Oder), Erfurt, Konstanz und der FU Berlin. Mitgründer, Herausgeber und Redakteur der Zeitschrift „Cargo", Redakteur der Zeitschrift „Merkur". Verfasste bis 2011 die Filmkolumne „Im Kino" beim Online-Magazin „Perlentaucher", außerdem „dvdesk" für die taz, Artikel für „Kolik" und „new filmkritik".
Franz Müller, geb. 1965 in Mosbach. Regisseur, Autor. Studium: Freie Kunst und Kybernetik in Düsseldorf; Aufbaustudium Film / Fernsehen an der KHM, Köln. Filme (Auswahl): Freitagnacht (Episode Vater und Sohn, 2001), Science Fiction (2003), Die Liebe der Kinder (2009), 24 h Marrakech (Episode Matelots d'eau douce, 2010), in Postproduktion: Rückkehr von den Sternen, Leichtmatrosen II (Kurzfilm), Ein Platz in der Stadt (Kurzfilm), in Vorbereitung: Happy Hour, Du bist nicht genug Leute!

SO 28. OKTOBER / 18:00 UHR /.CHB / DISKUSSION
ARBEITEN FÜR DAS FERNSEHEN MIT FASSBINDER – GÜNTER ROHRBACH IM GESPRÄCH MIT DIETRICH LEDER UND SASKIA WALKER
Podiumsdiskussion über die Zusammenarbeit des WDR mit Fassbinder und die Veränderung der Produktionsbedingungen bis heute. Wie wurde die Serie BERLIN ALEXANDERPLATZ durchgesetzt? Was waren die internen Gründe der schon bei HANDS ON FASSBINDER #3 thematisierten Absetzung der geplanten Fernsehsehserie SOLL UND HABEN. Welche Erfahrungen gab es mit der „Arbeiterserie" ACHT STUNDEN SIND KEIN TAG und dem Zweiteiler WELT AM DRAHT?
Günter Rohrbach, geb. 1928 in Neunkirchen / Saar. Kinofilm- und Fernsehproduzent. Seit 1961 beim WDR. 1965 Leitung der Abteilung Fernsehspiel. 1979 bis 1994 Geschäftsführer der Bavaria Film in München. Ab 1994 freier Filmproduzent. Von 2003 bis 2010 war er gemeinsam mit Senta Berger der erste Präsident der Deutschen Filmakademie. Aufsichtsratsmitglied der Constantin Film AG. Filme als Produzent (Auswahl): BERLIN ALEXANDERPLATZ, DAS BOOT, DIE UNENDLICHE GESCHICHTE, ÖDIPUSSI, STALINGRAD, SCHTONK, AIMÉE UND JAGUAR, DIE WEISSE MASSAI, ANONYMA, HOTEL LUX.
Dietrich Leder, geb. 1954 in Essen. Nach dem Studium der Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Pädagogik und Philosophie in Köln. Seit 1994 Professor für Fernsehkultur an der Kunsthochschule für Medien Köln. Lehrgebiet: Dokumentarfilmpraxis, Mediengeschichte, Fernsehformate. Von 1997 bis 2000 sowie von 2004 bis 2006 Prorektor für Forschung und Lehre.

 

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#4 WER LIEBT – ARBEITEN IN DER GRUPPE | 15. + 16. September 2012

[Tickets | .CHB: Tageskarte 5,-/3,- EUR / Wochenendkarte 8,-/5,- EUR | Zeughauskino: 5,- EUR]

Filme werden nicht alleine gemacht. Sie richten sich an ein spezielles Publikum und benötigen eine eigene Technik, um sie aufzuführen: anscheinend evidente Thesen, die selten offen verhandelt werden. Wie arbeiten Kollektive, Paare, Gruppen? Wie funktioniert die Zusammenarbeit? An wen sind die Arbeiten adressiert und wer denkt über die Aufführungsweisen nach, wenn analoge Formate im Kino sich mit digitalen vermischen?
„Ja, man muss fragen, was ist eine Gruppe? Sind Leute eine Gruppe, die über das Ergehen der Gruppe selbst bestimmen, oder sind Leute eine Gruppe, die aus irgendwelchen Gründen eine Gruppe bilden. Und in dem Fall war's so, dass die Gruppe 'ne Gruppe war, ich sag das, ob's arrogant klingt oder nicht, weil es mir zu der Zeit mehr Spaß gemacht hat, mit denselben Leuten weiter zusammen zu arbeiten als mit Fremden." (RWF im April 1975 im Gespräch mit Corinna Brocher „Die Gruppe, die trotzdem keine war" in „Fassbinder über Fassbinder", Hg. Robert Fischer, 2004)

Am Samstag erfinden Alban Lefranc und Julien Lacroix die ›Fassbinderologie‹. Stefanie Schulte Strathaus, Birgit Kohler, Milena Gregor (Arsenal, Institut für Film und Videokunst e.V.) diskutieren mit Christoph Hochhäusler (Revolver) und Ekkehard Knörer (Cargo, Merkur) die Grundlagen ihrer Arbeit. Alejandro Bachmann vom Wiener Filmmuseum spricht über die Aufführungspraxis von Filmen und präsentiert ein unveröffentlichtes Filmdokument: Fassbinder zu Besuch im Filmmuseum Wien. Die Lesung aus dem Roman Fassbinder, la mort a fanfare von Alban Lefranc wird vom Dichter Hendrik Jackson moderiert. Die Regisseure Philip Scheffner und Merle Kröger sind am Sonntag im Gespräch mit Hannes Brühwiler und Toby Ashraf. Tobias Hering spricht mit der Schweizer Regisseurin Véronique Goel und zeigt Filme von Goel, Dwoskin und Straub.

Das Programm [das begleitende Filmprogramm im Zeughauskino siehe unten]:

15.09.2012 / 16:00 UHR / .CHB / PERFORMANCE [Veranstaltungssprachen: Englisch, Deutsch]
›Fassbinderologie‹ – Alban Lefranc und Julien Lacroix
Anlässlich der Publikation seines Romans FASSBINDER, LA MORT A FANFARE bei Payot/Rivages in Frankreich, präsentiert Alban Lefranc zusammen mit Julien Lacroix die Grundlagen einer neuen Wissenschaft: der ›Fassbinderologie‹. Geschichte, faustkämpferische Praxis, Philosophie, Schach und Zahlentheorie streifend, werden die beiden Conferenciers mit wissenschaftlicher Genauigkeit jenseits aller fachlichen Zweifel beweisen, wie man anhand von Werk und Leben des berühmten deutschen Filmemachers die meisten historischen Phänomene der letzten drei Jahrtausende erklären kann.
Alban Lefranc, geb. 1975 in Caen, veröffentlichte mehrere „imaginierte Lebensläufe", darunter diejenigen von R.W.Fassbinder, Bernward Vesper (Des foules, des bouches, des armes, Melville, 2006) und Nico (Vous n'étiez pas là, Verticales, 2009). Nächste Neuerscheinung: Le ring invisible (Verticales/Gallimard, 2013). Seine Romane erschienen auf Deutsch gesammelt beim Verlag Blumenbar (Angriffe, 2008) in einer Übersetzung von Katja Roloff.
Julien Lacroix, geb. 1975 in Paris, ist Schauspieler, Dramaturg und Theaterregisseur. Zusammenarbeit im Theater mit Laurence Mayor, Florence Giorgetti, Jacques Vincey, Patrick Haggiag, François Wastiaux, Robert Cantarella, Lazare. Als Schauspieler mit Nicolas Klotz, Renaud Cohen, Pierre Duculot, Eric Veniard. Er realisierte seine erste Inszenierung am Théâtre de Vanves 2010 nach einem Text von Werner Schwab Übergewicht, unwichtig: Unform.

FILMDOKUMENT / GESPRÄCH
Aufgezeichnete Diskussion mit R.W. Fassbinder anlässlich der Aufführung von FAUSTRECHT DER FREIHEIT im Österreichischen Filmmuseum am 2. November 1975 (22 Minuten).
Anschließend: Alejandro Bachmann im Gespräch mit Hannes Brühwiler über die Arbeit des österreichischen Filmmuseums in Bezug auf Bewahrung, Präsentation und Vermittlung von Filmgeschichte. Der Fokus liegt dabei auf der Praxis der Kinoaufführung angesichts fortschreitender Digitalisierung im Bereich der Archivierung und Präsentation. Gerade Filmmuseen und -archive stellt dies vor grundlegende Probleme. Dabei geht es nicht um Fragen der Qualität oder Nostalgie, sondern darum, wie dies den Blick auf Filmgeschichte verändert.
Alejandro Bachmann, geb. 1980 in Cordoba/Argentinien, wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Schwerpunkt Vermittlung im Österreichischen Filmmuseum, freiberufliche Tätigkeit als Drehbuchlektor und Autor (u.a. kolik.film)

18.00 UHR / .CHB / GESPRÄCH
„Close-up Arsenal: Innenansichten einer modernen Kinemathek" – Stefanie Schulte Strathaus, Birgit Kohler, Milena Gregor im Gespräch mit Christoph Hochhäusler und Ekkehard Knörer
Das Berliner ARSENAL gehört zu den bekanntesten Filminstitutionen Europas. Als „Institut für Film und Videokunst e.V." betreibt es nicht nur das wichtigste Kino Berlins, sondern ist unter anderem auch in Sachen Vertrieb, Archivierung und – im Rahmen des Forums der Berlinale – als kuratorische Instanz aktiv. Die „Gralshüter(innen) der Filmkunst" Milena Gregor, Birgit Kohler und Stefanie Schulte Strathaus stehen dem Verein gemeinsam vor – und haben allerdings nicht nur mit einer dürftigen finanziellen Ausstattung und den Tücken des Standorts zu kämpfen. Es ist die Definition der Aufgaben selbst, die mehr und mehr zur kontroversen Frage wird. Angesichts eines Kinos, dessen – soziale, politische, ästhetische – Identität in Auflösung begriffen ist, wollen wir über Bedingungen, Ziele und Widersprüche einer modernen Kinemathek diskutieren.
Milena Gregor, Ko-Direktorin des Arsenal – Institut für Film und Videokunst in Berlin. Studierte Romanistik, Anglistik und Filmwissenschaft in Berlin, Paris und Norwich (UK). Vor, während und nach ihrem Studium war sie tätig als Regie- und Produktionsassistentin sowie in der Organisation des Festival del Film Locarno und des Internationalen Forums der Berlinale. 2007 war sie Mitinitiatorin von „Was ist Kino?", dem Filmvermittlungsprogramms für Kinder, Jugendliche und Lehrer im Arsenal-Institut.
Birgit Kohler, Ko-Direktorin des Arsenal – Institut für Film und Videokunst in Berlin. Programmkuratorin und Filmwissenschaftlerin. Kuratorische Projekte zu u.a. Chantal Akerman, Lisandro Alonso, Pedro Costa, Jean-Pierre & Luc Dardenne, Lav Diaz, Miguel Gomes,  Maurice Pialat, Agnès Varda, Apichatpong Weerasethakul. Mitglied im Auswahlkomitee des Forums der Berlinale. Mitherausgeberin des Internetmagazins „nach dem film", außerdem diverse Lehraufträge, Vorträge und Veröffentlichungen.
Stefanie Schulte Strathaus, Ko-Direktorin des Arsenal – Institut für Film und Videokunst in Berlin. Filmwissenschaftlerin, Film- und Videokuratorin. Mitglied des Auswahlkomitees des Berlinale Forums, sowie Gründerin und Leiterin des Berlinale-Programms „Forum Expanded". Kuratorin zahlreicher Filmprogramme, Retrospektiven und Ausstellungen, darunter Michael Snow, Guy Maddin, Heinz Emigholz, Birgit Hein, Ulrike Ottinger, Stephen Dwoskin. Zuzeit Leitung des Projekts „Living Archive – Archivarbeit als künstlerische und kuratorische Praxis der Gegenwart" am Arsenal – Institut für Film und Videokunst.
Ekkehard Knörer, Zeitschriftenredakteur, Kulturwissenschaftler und Filmkritiker. Lehraufträge (Literatur- und Filmwissenschaft) an den Universitäten Frankfurt (Oder), Erfurt, Konstanz und der FU Berlin. Mitgründer, Herausgeber und Redakteur der Zeitschrift „Cargo", Redakteur der Zeitschrift „Merkur". Verfasste bis 2011 die Filmkolumne „Im Kino" beim Online-Magazin „Perlentaucher", außerdem „dvdesk" für die taz, Artikel für „Kolik" und „new filmkritik".
Christoph Hochhäusler, Autor, Regisseur. Studium: Architektur an der TU Berlin; Filmregie an der HFF, München. Zahlreiche filmpublizistische Arbeiten, u.a. seit 1998 als Gründer und Mitherausgeber der Filmzeitschrift „Revolver". Seit 2006 betreibt er das Blog „Parallelfilm". Filme (Auswahl): MILCHWALD (2003), FALSCHER BEKENNER (2005), SEANCE (2009, Teil des Omnibus-Films DEUTSCHLAND 09), UNTER DIR DIE STADT (2010), EINE MINUTE DUNKEL (2011, Teil der Film-Trilogie DREILEBEN, zus. m. Dominik Graf und Christian Petzold).

20:00 UHR /.CHB / LESUNG
Angriffe auf dem Weg im Schnee am Abend / Fassbinder, la mort en fanfare, Alban Lefranc, Moderation: Hendrik Jackson
Lefranc verschränkt Fiktion und Dokumentation, um mehrere mögliche Leben von Fassbinder neu zu erfinden. Er imaginiert, dass Fassbinder in einer Allmachtsphantasie, seinen letzten Film mit Mohammed Ali realisieren würde. Das Leben Fassbinders wird zu einer fiktionalen Matrize für das Bild einer neuen Art von Erlkönig, in seiner ganzen Macht und Zerbrechlichkeit.
„Er war siebenunddreißig Jahre alt. Lassen Sie sich diese Zahl durch den Kopf gehen. Sein Name war nicht so bekannt wie der Johannes-Paul II., wurde weltweit weniger oft in der Sekunde genannt als der von Warhol, Beuys, John Lennon, Andreas Baader oder Jean-Luc Godard. Siebenunddreißig Jahre, dreiundvierzig Filme, keine Kinder."
Alban Lefranc, geb. 1975 in Caen, veröffentlichte mehrere "imaginierte Lebensläufe", darunter diejenigen von R.W.Fassbinder, Bernward Vesper (Des foules, des bouches, des armes, Melville, 2006) und Nico (Vous n'étiez pas là, Verticales, 2009). Nächste Neuerscheinung: Le ring invisible (Verticales/Gallimard, 2013). Seine Romane erschienen auf Deutsch gesammelt beim Verlag Blumenbar (Angriffe, 2008) in einer Übersetzung von Katja Roloff.
Hendrik Jackson, geb.1971 in Düsseldorf studierte Filmwissenschaft, Slawistik und Philosophie in Berlin. Lyriker, Essayist und Übersetzer vor allem aus dem Russischen und Herausgeber des Internetportals lyrikkritik.de. Jüngste Publikationen: Alexej Parschtschikow „Erdöl" (Übersetzung), „Helm aus Phlox" zusammen mit Ann Cotten, Daniel Falb, Steffen Popp und Monika Rinck.

16.09.2012 / .CHB / 17:00 UHR / GESPRÄCH
Philip Scheffner und Merle Kröger im Gespräch mit Toby Ashraf und Hannes Brühwiler
Philip Scheffners und Merle Krögers Arbeiten lassen sich als filmische Vergangenheitsreisen zwischen dokumentarischem Experiment, Essay und detektivischer Spurensuche beschrieben. Ihre drei Filme – THE HALFMOON FILES, DER TAG DES SPATZEN und REVISION – kreisen dabei um die deutsch-europäische Zeitgeschichte. In REVISION blicken sie auf einen juristisch bereits abgeschlossen Fall: 1992 wurden nahe der deutsch-polnischen Grenze zwei Männer auf einem Feld von Jägern erschossen. Was ist geschehen? Wer waren die Männer? Ein Gespräch über Geschichtsbilder, dokumentarische Ausdrucksformen und das Arbeiten in der Gruppe.
Merle Kröger, Studium Filmwissenschaften und Journalismus. Lebt und arbeitet als Künstlerin, Filmemacherin und Autorin in Berlin. Zusammen mit Philip Scheffner betreibt sie die Produktionsplattform „pong".
Philip Scheffner lebt und arbeitet als Künstler und Filmemacher seit 1986 in Berlin. Zusammen mit Merle Kröger betreibt er die Produktionsplattform „pong". Filme (Auswahl): THE HALFMOON FILES (2007), DER TAG DES SPATZEN (2010), REVISION (2012).
Toby Ashraf, geb. 1982, ist Filmjournalist, Untertitelübersetzer und Kleindarsteller. Zurzeit schreibt er an seiner Abschlussarbeit über Entgrenzungen zwischen dokumentarischen und fiktionalen Formaten im Film und beginnt danach mit seinem ersten eigenen Filmprojekt.

18:30 UHR / .CHB / FILME UND GESPRÄCH [Veranstaltungssprache: Französisch mit deutscher Übersetzung]
„Liebe, Arbeit, Kino, ja, aber für wen?" Tobias Hering im Gespräch mit Véronique Goël
Tobias Hering hat die Filmemacherin Veronique Goël eingeladen, über die Adressaten der filmischen Arbeit zu sprechen, über die Abwesenden, an die sich Filme richten und für die sie gemacht sind. Beispiele aus Goëls eigener Arbeit sowie zwei Kurzfilme von Jean-Marie Straub und Danièle Huillet zeigen verschiedene Gesten, sich an den Anderen zu richten: Widmung, Frage, Brief, Evokation, Schweigen.
Veronique Goël, geb. 1951 in Rolle. Ihr Werk umfasst bis dato siebzehn lange und kurze Arbeiten, darunter Spielfilme, Experimentalfilme und dokumentarische Essays. Sie arbeitet auch als plastische Künstlerin und Fotografin und lebt in Genf.
Tobias Hering, geb. 1971, kuratiert thematische Filmprogramme und produziert Texte an den Schnittstellen von Film, Kunst, Literatur und Politik. Er lebt in Berlin.
Dank an Barbara Ulrich, Filmmuseum München und Regenbogen-Kino Berlin.
Filmprogramm:
JOACHIM GATTI  Jean-Marie Straub - 2009 - 2'
EUROPA 2005, 27 OCTOBRE Jean-Marie Straub, Danièle Huillet - 2006 - 11'
SO LONG, NO SEE Veronique Goël - 2009 - 16'
SOLILOQUE 2 / LA BARBARIE Veronique Goël - 1982 - 20'

 

Das begleitende Filmprogramm im Zeughauskino im DHM [Eintritt: 5,- EUR]:

►13.9.2012 um 20.00 Uhr | Fontane Effi Briest
BRD 1974, R: Rainer Werner Fassbinder, B: Rainer Werner Fassbinder, nach dem Roman von Theodor Fontane, D: Hanna Schygulla, Wolfgang Schenck, Karlheinz Böhm, Ulli Lommel, 141', 35 mm

►14.9.2012 um 18.30 Uhr | Faustrecht der Freiheit
BRD 1975, R: Rainer Werner Fassbinder, B: Rainer Werner Fassbinder, Christian Hohoff, D: Rainer Werner Fassbinder, Peter Chatel, Karlheinz Böhm, Rudolf Lenz, 123' 35 mm

►14.9.2012 um 21.00 Uhr | Warnung vor einer heiligen Nutte
BRD 1971, R/B: Rainer Werner Fassbinder, D: Lou Castell, Eddie Constantin, Hanna Schygulla, Ulli Lommel, Marquard Bohm, Rainer Werner Fassbinder, 103' 35 mm

 

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#3 ÜBER POLITIK – 14. Juli 2012 | 17:00

Fassbinders politische Vorurteilslosigkeit ist bekannt: „Ich schieße nach allen Seiten, wo ich merke, dass es stinkt", antwortete er dem Schauspieler Karlheinz Böhm auf die Frage, wofür er eigentlich sei, wenn er nicht nur gegen die Rechten, sondern auch gegen die Linken, gegen die Extreme, gegen die von unten und gegen die von oben, gegen die Parteien und gegen die Religionen sei.
1968 begegnet Fassbinder dem französischen Regisseur Jean-Marie Straub, dessen politische Radikalität ihn stark anzieht. Dennoch war die Haltung dieser beiden Filmemacher sehr unterschiedlich. Straub arbeitet mit Verweigerung, Fassbinder exponiert sich, macht sich angreifbar. Manchmal wird der politische Gegenwind so stark, dass Projekte verhindert werden. Die geplante Aufführung von DER MÜLL, DIE STADT UND DER TOD in Frankfurt am Main mündete in einen großen Theaterskandal, in dessen Schatten 1977 auch das Filmprojekt SOLL UND HABEN geriet, das nicht realisiert werden konnte.
ÜBER POLITIK geht der Frage nach, wie Filmemacher und Filme durch den Umgang mit politischen Themen selbst zum Politikum werden können.
Saskia Walker, Hannes Brühwiler

Samstag 14.07, 17:00 Uhr | .CHB | GESPRÄCHE UND VORTRÄGE

►PETER NAU: FASSBINDER UND JEAN-MARIE STRAUB, "DER VAMPIR"
Straub war 35, Fassbinder 23 Jahre alt, als sie sich 1968 erstmals begegneten. Über Fassbinders kurz zuvor gedrehte Kurzfilme sagte Straub, dass sie unter den deutschen Filmen am meisten Gewalt an sich hätten. Straub und Fassbinder arbeiteten beide am Action-Theater in München. Fassbinder verwendete in seinem ersten Spielfilm LIEBE IST KÄLTER ALS DER TOD eine von Straub aussortierte Kamerafahrt der nächtlichen Autofahrt aus dem BRÄUTIGAM, DIE KOMÖDIANTIN UND DER ZUHÄLTER: eine Hommage an den „Vampir Straub". Der politische Umgang mit Film, der nicht unterschiedlicher sein könnte, spitzt sich nach 1968 zu. Peter Nau zeigt an diesem Beispiel zwei unterschiedliche Wege der Politisierung von Kunst auf.
Peter Nau, Filmkritiker, lebt in Berlin. Auswahl an Publikationen: „Zur Kritik des Politischen Films" 1978, Filmkritiker-Kooperative Zeitschrift „Filmkritik", „Die Filme von Reinhard Kahn und Michel Leiner" 2010, Kritiken auf newfilmkritik.de

►SOLL UND HABEN – DIE VERHINDERUNG EINES PROJEKTS
1977 plant der WDR die Verfilmung von Gustav Freytags Roman „Soll und Haben", der zu den meistgelesenen Werken im 19. Jahrhundert zählte, unter der Regie von Rainer Werner Fassbinder. Das Projekt wird nicht realisiert. Der damalige Autor Dr. Herbert Knopp hat nun anlässlich von HANDS ON FASSBINDER das Drehbuch erstmals zugänglich gemacht. Der Regisseur Ralf Hechelmann hat zusammen mit der Filmemacherin Saskia Walker einen Auszug des gescheiterten Projektes inszeniert.
Vortrag Herbert Knopp: Das Filmprojekt SOLL UND HABEN von 1976
Herbert Knopp erläutert, warum die mehrteilige Verfilmung des Romans trotz anfänglicher Genehmigung abgesetzt wurde.

Gespräch: Bedeutung des Filmprojektes heute
Dr. Herbert Knopp, Ralf Hechelmann, Saskia Walker

Inszenierung einer kurzen Szenenfolge aus SOLL UND HABEN von Herbert Knopp, frei nach dem Roman von Gustav Freytag.
Adaption: Ralf Hechelmann, Regie: Saskia Walker und Ralf Hechelmann, Darsteller: Harry Baer, Michael Golab, Thomas Gumpert

Dr. Herbert Knopp, Studium der Philosophie, Literaturwissenschaft, Politischen Wissenschaft; Promotion in Philosophie. Autor, Redakteur, Producer beim ZDF und Bavaria Atelier. Freier Autor, wohnhaft in München. Drehbücher u.a. "Nur der Freiheit gehört unser Leben", nach Horváths "Jugend ohne Gott", "Heinrich Heine", "Annas Heimkehr". Produktionen u.a. BOLWIESER, DANN EBEN MIT GEWALT, MENSCHENJAGD.
Ralf Hechelmann, freier Autor und Regisseur.

Eintrittspreise:
Zeughauskino | 5,- EUR
.CHB | 5,- EUR (erm. 3,- EUR)

Filme im Zeughauskino (Detailinformationen hier):
►07.07.2012 | 21.00 Uhr
DER BRÄUTIGAM, DIE KOMÖDIANTIN UND DER ZUHÄLTER
BRD 1968, R/B: Jean-Marie Straub, Danièle Huillet, D: Rainer Werner Fassbinder, Irm Hermann, Hanna Schygulla, Peer Raben, 23' 35 mm
LIEBE IST KÄLTER ALS DER TOD
BRD 1969, R/B: Rainer Werner Fassbinder, K: Dietrich Lohmann, D: Ulli Lommel, Hanna Schygulla, Rainer Werner Fassbinder, 88' 35 mm

►08.07.2012 | 19.00 Uhr + 15.07.2012 | 21.00 Uhr
KATZELMACHER
BRD 1969, R/B: Rainer Werner Fassbinder, K: Dietrich Lohmann, D: Hanna Schygulla, Lilith Ungerer, Elga Sorbas, Doris Mattes, Rainer Werner Fassbinder, Harry Baer, 88' 35 mm

►10.07.2012 | 20.00 Uhr
NICHT VERSÖHNT ODER ES HILFT NUR GEWALT, WO GEWALT HERRSCHT
BRD 1964/65, R: Jean-Marie Straub, Danièle Huillet, D: Henning Harmssen, Karlheinz Hargesheimer, Heinrich Hargesheimer, Martha Ständer, Ulrich von Thüna, Danièle Huillet, Wendelin Sachtler, 52' 35 mm
MACHORKA-MUFF
BRD 1963, R/B: Jean-Marie Straub, Danièle Huillet, D: Erich Kuby, Renate Langsdorff, Rolf Thiede, Guenther Strupp, 18' 35 mm
DAS KLEINE CHAOS
BRD 1967, R/B: Rainer Werner Fassbinder, D: Rainer Werner Fassbinder, Marite Greiselis, Christoph Roser, Lilo Pempeit, 9' 35 mm

►11.07.2012 | 20.00 Uhr
SATANSBRATEN
BRD 1976 R/B: Rainer Werner Fassbinder, K: Jürgen Jürges, Michael Ballhaus, D: Kurt Raab, Volker Spengler, Helen Vita, Margit Carstensen, Katharine Buchhammer, Ingrid Caven, Marquard Bohm, Ulli Lommel, 112' 35 mm

►12.07.2012 | 20.00 Uhr
DEUTSCHLAND IM HERBST
BRD 1978, R: Alf Brustellin, Hans Peter Cloos, Rainer Werner Fassbinder, Alexander Kluge, Maximiliane Mainka, Edgar Reitz, Katja Rupé, Volker Schlöndorff, Peter Schubert, Bernhard Sinkel , 123' 35 mm

►13.07.2012 | 19.00 Uhr
MUTTER KRAUSENS FAHRT INS GLÜCK
D 1929, R: Phil Jutzi, D: Alexandra Schmitt, Holmes Zimmermann, Ilse Trautschold, Gerhard Bienert, 105' 35 mm
Klavierbegleitung: Eunice Martins

►13.07.2012 | 21.00 Uhr
MUTTER KÜSTERS' FAHRT ZUM HIMMEL
BRD 1975, R/B: Rainer Werner Fassbinder, K: Michael Ballhaus, D: Brigitte Mira, Ingrid Caven, Karlheinz Böhm, Margit Carstensen, 102' 35 mm

 

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#2 GESCHICHTSBILDER – 9. / 10. Juni 2012

Alle Termine im Panoramasaal des Collegium Hungaricum Berlin (.CHB)
[Dorotheenstraße 12, 10117 Berlin, T: 030.212 340-0]

►SAMSTAG, 9. JUNI 2012

18:00 Die unendliche Nachkriegszeit – Ein Abend mit Hanna Schygulla und Géza Bereményi
[anschließend Live-Übertragung des EM-Fußballspiels Deutschland-Portugal im Café des .CHB]
Tickets Samstag: 5,- / erm. 3,- EUR

►SONNTAG, 10. JUNI 2012

Panel I 13:00
Thomas Heise im Gespräch mit Saskia Walker.
Sonja M. Schultz: Von Lili Marleen zum Event-Movie – Der Wandel deutscher Geschichtsdarstellungen.

Panel II 15:00 [Panel in englischer Sprache]
J. Hoberman: ›The Single Antidote to Thoughts of Suicide‹: Fassbinder's American Reception.
Manfred Hermes
Thomas Elsaesser: Time Warps and Time Exposures: 1979, Fassbinder and The Third Generation.
Diskussion mit Thomas Elsaesser, Manfred Hermes, J. Hoberman und Verena Lueken, moderiert von David Hudson.
[anschließend Live-Übertragung des EM-Fußballspiels Spanien-Italien im Café des .CHB]

Eintrittspreise:
Samstag: 5,- / erm. 3,- EUR

Sonntag: 8,- / erm. 5,- EUR [Tageskarte]
Sonntag: 5,- / erm. 3,- EUR [Panel II ab 15:00]
Wochenend-Ticket: 10,- / erm. 6,- EUR
Zeughauskino: 5,- EUR  |  .CHB: 10,- EUR Tageskarte (erm. 6,- EUR)

 

Das Zeughauskino zeigt in seiner begleitenden Retrospektive u.a. DIE DRITTE GENERATION / HÄNDLER DER VIER JAHRESZEITEN / DIE EHE DER MARIA BRAUN / DIE SEHNSUCHT DER VERONIKA VOSS / LOLA / STAU (Thomas Heise) / ELDORÁDÓ (Géza Bereményi)
Alle Kino-Termine finden Sie hier!

 

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#1 PARALLELWELTEN

Freitag 11. Mai / Zeughauskino
[DHM, Zeughausgebäude Eingang Spreeseite, Unter den Linden 2, Kinokasse: 030.2030 4770]
19:30 Eröffnungsfilm
WELT AM DRAHT (BRD 1973 / 102' und 108' / 35mm) von Rainer Werner Fassbinder
Danach Nachtcafé im .CHB

Samstag 12. Mai / Collegium Hungaricum Berlin (.CHB)
[Dorotheenstraße 12, 10117 Berlin, T: 030.212 340-0]
16.00 Empfang
17.00 REVOLVER live!
Prolog: »Fassbinder heute« mit Saskia Walker, Hannes Brühwiler und Christoph Hochhäusler (alle REVOLVER), János Can Togay (Direktor .CHB) und Juliane Lorenz (Präsidentin Rainer Werner Fassbinder Foundation)
18.30 Hörspiel KEINER IST BÖSE UND KEINER IST GUT (BRD 1972 / 28') von Rainer Werner Fassbinder
19.00 Vortrag von Dietmar Dath (Frankfurter Allgemeine Zeitung): »Ist nicht wahr! – RWF und die verfehlte Frage nach der Wirklichkeit«
21.00 Konzert: Augst & Daemgen: ARBEIT FASSBINDER RABEN

Eintrittspreise (Details siehe unten):
Zeughauskino: 5,- EUR  |  .CHB: 10,- EUR Tageskarte (erm. 6,- EUR) 

Vortrag von Dietmar Dath am 12.05.2012

 

HANDS ON FASSBINDER – Allgemeine Informationen

Konzept der Veranstaltungsreihe:
Saskia Walker, Hannes Brühwiler (Revolver) in Zusammenarbeit mit János Can Togay, Kata Krasznahorkai (.CHB) und Juliane Lorenz (Rainer Werner Fassbinder Foundation)

REVOLVER Zeitschrift für Film führt Gespräche mit Filmemachern, Kameraleuten, Schauspielern, Autoren. Ziel ist, im direkten Austausch Genaues über die Produktionsweisen und Hintergründe von filmischem Arbeiten zu erfahren, eine offene Theorie der Praxis. Die REVOLVER Hefte erscheinen zweimal im Jahr. Hierauf bauen die REVOLVER live! Gespräche, eine DVD Edition und ein Blog auf. Auf diesem Fundament arbeitet HANDS ON FASSBINDER.
www.revolver-film.de

Das Collegium Hungaricum Berlin (.CHB) ist ein interdisziplinärer Kulturort für Kunst, Wissenschaft, Technologie und Lebensart im Berliner Diskussionsraum. Das .CHB versteht sich als aktiver Partner in der Berliner und deutschen Kulturlandschaft. Das Collegium Hungaricum Berlin ist ein Teil des Balassi-Institutes zur Förderung der ungarischen Kultur.
www.hungaricum.de

Die Rainer Werner Fassbinder Foundation Berlin, in der Fassbinders Cutterin, Lebensgefährtin und heutige Präsidentin der Foundation, Juliane Lorenz, das gesamte Fassbindersche Werk verwaltet und erschließbar macht, gab die Anregung für das Projekt und ermöglicht einen neuen Zugang zu seinem Werk.
www.fassbinderfoundation.de

Das Zeughauskino ist der Ort der Filmkunst im Deutschen Historischen Museum Berlin. In den vergangenen Jahren hat das Zeughauskino bereits mehrfach mit REVOLVER und dem .CHB zusammengearbeitet. Für die Fassbinder Konferenzen hat das Zeughauskino das Konzept eines begleitenden Filmprogramms mitentworfen.
www.dhm.de/kino

Die Veranstaltungssprache ist – mit einigen Ausnahmen, die gesondert angekündigt werden – Deutsch.
Die Ticketkosten entnehmen Sie bitte den jeweiligen Terminen.

Reservierungen per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Telefon: 030/212 340-0.
Vorverkauf nur vor Ort im .CHB, Dorotheenstraße 12 in Berlin-Mitte.

Die begleitende Filmreihe im Zeughauskino: Eintritt 5 EUR / Film.

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