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Ungarische Filme auf der Berlinale 2018

Ungarische Filme auf der Berlinale 2018 

Vom 15.-25. Februar finden 2018 bereits zum 68. Mal die internationalen Filmfestspiele der Berlinale statt. Das Publikum bekommt auch dieses Jahr wieder mehrere ungarische Filme zu sehen. Neben dem Spielfilm-Debüt der im Vorjahr mit dem Goldenen Bären preisgekrönten Filmemacherin Ildikó Enyedi, dem Klassiker Mein 20. Jahrhundert, der in der Sektion Berlinale Classics gezeigt wird, ist in einer Weltpremiere auch der neue Spielfilm von Árpád Bogdán zu sehen. Darüber hinaus kann das Publikum auch auf die neuen Produktionen von Réka Bucsi, Péter Lichter Péter und Bori Máté gespannt sein.

In der Sektion Panorama Special läuft der neue Film von Árpád Bogdán mit dem Titel Genesis an, der die Geschichte der Romamorde in Ungarn aus den Jahren 2008-2009 aufgreift und dabei nicht nur das Schicksal der Opfer und deren Umfeld untersucht, sondern auch auf die Fehler und Versäumnisse der Justiz eingeht. Der Regisseur Árpád Bogdán begann nach zahlreichen Theater- und Filmprojekten erst 2007 mit dem Dreh von Spielfilmen – von denen Happy New Life (Boldog új élet) ebenfalls auf der Berlinale gezeigt wurde.

Ein weiterer ungarischer Beitrag auf der Berlinale 2018 stammt von der letztes Jahr mit dem Goldenen Bären ausgezeichnetetn Regisseurin Ildikó Enyedi. Gezeigt wird der 1989 gedrehte Film Mein XX. Jahrhundert (Az én XX. Századom). Die deutsch-ungarische Coproduktion, die das sich unterschiedlich entwickelnde Schicksal eines Zwillingspaars im beginnenden 20. Jahrhundert präsentiert, wird in der Sektion Berlinale Classics zu sehen sein. Bei der Vorführung der durch die Unterstützung des Ungarischen Filmfonds und des Ungarischen Nationalen Filmarchivs erneuerten digitalen Filmkopie wird neben der Regisseurin Ildikó Enyedi auch der Kameramann des Films Tibor Mathé anwesend sein, der an der Digitalisierung mitgearbeitet hat.

In der Sektion der Berlinale Shorts wird der neue Film von Réka Bucsi Solar Walk gezeigt. Die junge Filmemacherin war bereits 2016 und 2017 auf der Berlinale, wo wir auch ein  Interview mit ihr gedreht haben.

Auch in der Auswahl der parallel zur Berlinale von der Verband der Deutschen Filmkritik initiierten Woche der Kritik werden zwei ungarische Experimentalfilme präsentiert, beides Kooperationen der Regisseure Péter Lichter und Bori Máthé, die bereits 2017 in dieser Sektion vertreten waren. Der Film The Rub wurde mit einer außergewöhnkichen Technik hergestellt: der facettenreichen Zerstörung einer handgemalten Celloidrolle.

Die dem Film zugrunde liegende Geschichte stammt von William Shakespeare´s Hamlet. Hauptdarsteller und Erzähler des Films ist Szabolcs Hajdú, Musikkomponist ist Ádám Márton Horváth. 
Der andere Film von Lichter und Máthé trägt den Titel 8. Oktober 2016 und erinnert an das Datum der Schließung der ungarischen Tageszeitung Népszabadság. Er wurde aus Teilen der Schlagzeilen hergestellt, die an diesem Tag in der Ausgabe erschienen.

 

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