11. – 21. September 2019: 19. Internationales Literaturfestival Berlin

Ab Mitte des Monats ist das 19. Internationalen Literaturfestival Berlin mit zahlreichen Veranstaltungen im CHB zu Gast. Mit im Programm: vier ungarische Autoren und eine Lesung mit ungarischen und deutschen SchauspielerInnen.

14.9. 18:00 Sinti und Roma Poetry Night

Auf der Sinti & Roma Poetry Night liest auch der ungarische Lyriker Tamás JÓNÁS als Abrundung des Gesprächs über die Lyrikanthologie Die Morgendämmerung der Worte: Moderner Poesie-Atlas der Roma und Sinti (Die Andere Bibliothek, 2018).

18.9. 17:00 Visionen von Budapest I

Mit János Téreys plötzlichen Tod im Juni 2019 verlor die ungarische Gegenwartsliteratur einen ihrer eigenwilligsten Vertreter. Térey war durch und durch Poet. Auch seine Dramen, Essays und nicht zuletzt seine Prosa, zeichneten sich durch eine lyrische Sprache aus. Bezüge zu Städten, durch die seine Gedichte und Erzählungen »reisen«, finden sich immer wieder. In seinem posthum auf Deutsch erschienenen Novellenband »Budapester Überschreitungen« [Arco-Verlag] erzählt er in Prosa-Gedichten Lebensgeschichten aus der ungarischen Hauptstadt. In einer deutsch-ungarischen Lesung erinnert das Collegium Hungaricum Berlin an Leben und Werk János Téreys.

Es lesen: Wilhelm Droste, Hermina Fátyol, Dorka Gryllus, Stephan Szász und Susanne Wolff
Mit Projektionen von Bildern der Stadt Budapest aus dem Fortepan Fotoarchiv.

18.9. 18:30 Visionen von Budapest II

Gespräch mit Übersetzerin Timea Tankó, Autor György Dalos und Verleger Sebastian Guggolz über das Budapester Arbeitermilieu der 1920/30-er Jahre und den Schriftsteller Andor Endre GELLÉRI, dessen Erzählungen der Guggolz Verlag veröffentlichte (2015, 2018).

18.9. 20:00 Visionen von Budapest III

Autor András FORGÁCH im Gespräch mit Hans Jürgen Balmes über familiäre Geheimdienst-Vergangenheit in der ungarischen Literatur. Forgáchs Roman Akte geschlossen. Meine Mutter, die Spionin (Fischer, 2019) erschien auf Deutsch in der Übersetzung von Terézia Mora.