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02.06.2017 20:00 | Montag Modus: ACT!

 

Montag Modus #12, 06.02.2017

Collegium Hungaricum Berlin | Eintritt frei

 

Attila Bujdosó, Zoltán Csík-Kovács, Melinda Sipos und Jop Japenga: AIR SLAVES
Mátyás Csiszár und Zoltán Kovács: DATA VIBES - THE OBSERVER EFFECT II.
Kareth Schaffer: AN ANIMAL CAME BACK
Vanessa Brazeau und Stefan Klein: AGAIN

 

Das Collegium Hungaricum Berlin (CHB) präsentiert am Montag, dem 06. Februar, um 20 Uhr, die erste Ausgabe der Montag Modus Performance Reihe des Jahres 2017.
Zu Feier des neuen Jahres hebt Montag Modus das Thema der Neuordnung hervor, ein Konzept, welches eng mit den Begriffen der Umverteilung und Gerechtigkeit, aber auch mit der Idee der sich ändernde Wahrnehmung der Zeit, der Umwälzung von Positionen und Deutungsmustern verbunden ist.
ACT! ist die erste Veranstaltung dieser Serie und ist, wie jede Darbietung, auf die umfassende Mitwirkung des Publikums angewiesen. So werden die Zuschauer durch die Performances und Installationen dazu eingeladen zu kooperieren, kollaborieren und die klassische Zweiteilung von Darsteller und Publikum zu überwinden, um einen gemeinsamen Schöpfungsprozess zu ermöglichen.

20170206 Art MM Air Slaves
Air Slaves – Foto: Let It Be! art agency
Air Slaves ist eine spekulativ-dystopische Kunstinstallation von Attila Bujdosó, Zoltán Csík-Kovács, Melinda Sipos und Jop Japenga. Innerhalb dessen Rahmen kreieren die Künstler eine „Lungenleihe“ - das Clean Air International Inc. (CAI) – ein auf der ganzen Welt erstmaliges Organic Clean Air™ Shop, für welches Lieferer gesucht werden zur Beseitigung verschmutzter Luft. Der Pop-up-Shop sammelt und recycelt die ausgeatmete Luft der Besucher, die sich damit einverstanden erklären, ihre Lunge „auszuleihen“. Zwar wird hierbei offensichtlich auf die sich ausbreitende globale Krise der Umwelt-verschmutzung hingewiesen, doch umfasst das Konzept wesentlich mehr: Die Frage nach den Eigentumsrechten an natürlichen Ressourcen, sowie die kollektive Verantwortung beim Umgang mit ihnen, wird aufgegriffen und untersucht.

20170206 Art MM Data Vibes
Data Vibes – Foto: Csiszár Mátyás
Die Installation Data Vibes - The Observer Effect II. schafft eine Interaktion zwischen den visuellen, auditiven und tastenden Sinnen. Ein bemerkenswertes Phänomen der modernen Welt ist im fortgeschrittenen Zeitalter der Telekommunikation beobachtbar. Daten und Bilder werden in uferlosen Massen durch die Welt geschickt. Das Wissen um die Funktion dieser unsichtbar vermittelnden Kanäle, fällt in die Hände von Experten, bleibt dem Großteil der Nutzer jedoch ein Rätsel. Diese aktive Installation bringt den Datenfluss von fotografischen Medien an eine erfahrbare Oberfläche, indem die Teilnehmer dazu eingeladen werden ihr Porträt zu manipulieren und den Prozess ihrer Kreation in Echtzeit im Ausstellungsraum zu beobachten. Der einzige Haken: Die Fotografie kann nicht im Moment der Aufnahme beeinflusst werden, sondern erst sobald die Pixel im Ausstellungsraum umherschwirren.

20170206 Art MM An Animal Went Out
An Animal Went Out – Foto: Dieter Hartwick
An Animal Came Back ist ein Tanzstück über eine Geschichte, die nicht erzählt werden kann. Sie lässt sich tanzen, singen, mimen, gar schwimmen, jedoch nicht auf übliche Weise auf der Bühne diskutieren. Das Stück, aufgeführt von Kareth Schaffer und Leah Katz, erforscht die visuellen Möglichkeiten einer Narration von Tanz und fordert die Zuschauer dazu auf herauszufinden und zu begreifen, was eine berührende Geschichte ausmacht.
An Animal Came Back ist eine adaptierte Version von An Animal Went Out, welches bei den Tanztagen Berlin 2016 seine Premiere gab und von dem Trio Kareth Schaffer, Martin Hansen und Sadhya Daemgen uraufgeführt wurde.

20170206 Art MM Again

In der Performance Again erkunden Vanessa Brazeau and Stefan Klein eine alltägliche simple Geste: Lena kommt am CHB an, greift in ihre Jackentasche, nimmt ihren Schlüssel heraus und nähert sich der Tür. Nachdem sie den Sicherheitscode eingegeben hat und sich das Schloss öffnet, zieht sie die Tür auf und betritt das Gebäude. Again ist eine tägliche Bewegung, die fragmentiert und auf einzelne Momente fokussierend, von mehreren Individuen, in unterschiedlicher Reihenfolge, vorgeführt wird. Die Zuschauer werden eingeladen, die Verzerrung von Zeit und Raum zu erleben, während jede Minute des Abends vorbeizieht.

Montag Modus ist eine zweimonatlich stattfindende Performance-Reihe, die ins Leben gerufen wurde, um eine bereichernde Synthese unterschiedlicher künstlerischer Sparten mit einem besonderen Fokus auf das performative Genre zu ermöglichen. Als Teil des CHB Scenic Modus, läuft die Reihe seit Mai 2015. In diesem Zeitraum wurden 11 Ausgaben unter Mitwirkung von über 80 internationalen Künstlerinnen und Künstlern erfolgreich vorgestellt.
Die Veranstaltung ACT! Ist das Ergebnis der Kollaboration zwischen Scenic und Space Modus @ CHB.
Kuratiert von: Léna Szirmay-Kalos und Dániel Kovács

 

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