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12. April 2017 20:00 | Ungarischer Filmklub Berlin

Am 12. April werden die monatlichen Film-Abende im Collegium Hungaricum Berlin (CHB) mit dem Dokumentarfilm von Balázs Horváth aus dem letzten Jahr fortgesetzt, der sich mit den neuen Tendenzen im Drogenkonsum in Ungarn auseinandersetzt und durch die persönliche Geschichte eines Verbrauchers die Nutzung und Wirkungen von Designerdrogen darstellt.

 

Zu diesem nicht gerade leicht verdaulichen Filmwerk schafft die bildlich wie inhaltlich bezaubernde Animation der unabhängigen Filmemacherin Réka Bucsi einen angenehmen Ausgleich. Ihre Filme erhielten bereits zu mehreren Filmfestivals eine Einladung und 2015 hat sie es auch schon ins „Vorzimmer” des Oscar geschafft.


Days on Designers
(Dizájneren, OmeU, 2016, 90’)


Geri ist schwer süchtiger Drogenverbraucher, der sich intravenös Designerdrogen sprizt. Zwischen zwei Flash-Perioden führt er ein aktives soziales Leben auf den Straßen Budapests in einer solchen Subkultur, in die „normale” Menschen kein Einblick bekommen können. In einem ungeheizten besetzten Haus im Winter erkrankt er sich einmal so stark, dass er ins Koma fällt und ein Teil seiner Lungen amputiert werden muss. Sobald er sich heilt, nimmt er wieder die Drogen, obwohl er ganz genau weißt, er wird zwangsläufig sterben, wenn er weitermacht. An diesem Punkt setzt der Film an und begleitet das Leben von Geri, seinen Kampf gegen die Süchtigkeit und für die Entwöhnung. Ob er wohl am Leben bleiben kann...?
Regisseur: Balázs Horváth
Produzent: András Pusztay
Schnittmeister: Levente Pap
Kameramann: Balázs Botos, Balázs Horváth
Musik: Márton Kristóf, Bálint Szabó, Áron Porteleki

„Days On Designers ist ein recht guter Film, es fällt selsbt nicht voreingenommenen Zuschauern trotzdem schwer ihn sich anzuschauen. Es benötigt ein großes Maß an Empathie, Akzeptanz und Mut, da er den Zuschauer aus seiner Komfortzone reißt.”
Viktor Kubiszyn, Index.hu

 

LOVE
(LOVE, 2016, 14’)

Der zweite Kurzfilm von der Absolventin der Moholy-Nagy-Universität für Kunsthandwerk und Gestaltung (MOME) feierte 2016 seine Premiere auf der Berlinale. Der in französischer Kooproduktion gestaltete LOVE wird durch die ganz eigenartige surreale Bildsprache geprägt und spielt auf einem unbekannten Planeten, der sich auf eine äußere Wirkung allmählich verändert und sich mit den auf ihm wohnenden Lebewesen in Interaktion setzt. „Die Grundidee ist nicht »wenn man sich verliebt, ändert sich alles« – der Film zeigt eher das Gegenteil” – formulierte Réka Bucsi im Interview mit dem CHB zu der Zeit der Premiere.
Drehbuch und Regie: Réka Bucsi
Animation: Cyrille Chauvin, Nicole Stafford, Thibaud Petitpas, Reka Bucsi
Design und background : Reka Bucsi
Ton: Peter Benjamin Lukacs
Musik: David Kamp
Coproduction: Passion Paris et Boddah avec la participation de ARTE France

 

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