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27.10.2017 20:00 | Conduction Series: Kodály

 

 

Die Serie Conduction des CHB entstand im Jahr 2016, so fanden bereits zu den jeweiligen Geburtstagsjubiläen der Komponisten Béla Bartók und György Kurtág ebenfalls Konzerte statt. Diese Tradition führen wir nun mit einer weiteren außergewöhnlichen Gelegenheit für Liebhaber der ungarischen und zeitgenössischen Musik fort. Im Rahmen des Kodály-Gedenkjahrs (135 vergangene Jahre seit seiner Geburt, 50 seit dem Tode), wird das CHB Orchestra unter der Leitung von Samu Gryllus von der Künstlerin Ditta Rohmann auf dem Cello, wie auch einem vokalen Quartett begleitet. Gegensätzlich zu dem bisherigen Verlauf des Abends werden nicht zwei separate Konzerte gespielt, sondern die originalen Kompositionen mit den Improvisationstechniken des 21. Jahrhunderts zu einem Einzigen verschmelzen.

Kodaly Artikel
Zoltán Kodály war eine der prägendsten Figuren der Musikgeschichte des 21. Jahrhunderts. Als Volksmusikforscher und –wissenschaftler spielte er neben Béla Bartók und László Lajtha eine überaus wichtige Rolle in der Entdeckung und Verewigung der volkstümlichen Musikkultur. Die Forschungsarbeiten nahmen mehrere Jahre in Anspruch und wirkten sich, wie auch seine enge, lebenslange Freundschaft zu Béla Bartók, maßgeblich auf sein persönliches schöpferisches Schaffen aus. Neben zahlreichen hervorragenden Werken, wie beispielsweise der „Szekler Spinnstube“, dem „Psalmus Hungaricus“ oder seiner „Missa Brevis“, wurde Kodály auch für seine revolutionären Lehransätze weltweit gefeiert. Seine Methoden werden bis zum heutigen Tage in zahlreichen Musikschulen der Welt gelehrt.

Im Oktober 2017 werden sich die teilnehmenden Künstler des Programmes für den einwöchigen gemeinsamen Prozess der Vorbereitung im Collegium Hungaricum Berlin treffen, in dessen Verlauf sich das finale Programm des Konzerts entwickeln und zusammenfügen wird.
Kurator des Programms: Endre Vazul Mándli

Weitere Informationen

Ort der Aufführung:

Moholy-Nagy-Saal
Collegium Hungaricum Berlin
10117 Berlin, Dorotheenstraße 12

Datum:
27. Oktober 2017 || 20:00 Uhr

Besetzung:

Samu Gryllus – Mentor, Dirigent, Soundpainter, Bassgitarre
Samu Gryllus (*1976, Budapest) ist Musiker, Komponist und Dirigent. Er begann sein Studium an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest und führte es im Anschluss daran in Österreich, Deutschland und den USA fort. Gryllus unterrichtet die Technik des Soundpainting , welches eine Praxis der multidisziplinären Gemeinschaftskomposition ist, und begründete auch die Ungarische Gemeinschaft für Soundpainting (MASZAT).

CHB Orchestra: Gábor Csongrádi (Gitarre), Ernő Hock (Bassgitarre), Rudi Fischerlehner (Schlagzeug), Anna Kaluza (Saxophon), Endre Vazul Mándli (Dis/Harmonika), Ádám Mészáros (E-Gitarre), Okuda Rieko (Klavier und weitere Tasteninstrumente)
Das Residenzorchester des CHB, dessen Mitglieder während der üblichen Improvisation oft Techniken des Soundpainting und Conduction verwenden, wurde 2016 gegründet. Unter der Leitung von Jean-Paul Bourelly, Renée Baker, sowie Samu Gryllus wurde ihnen bisher großer Erfolg zuteil. Unter anderem beschäftigten sie sich bisher intensiv mit den Werken Kurtágs und Bartóks, am 28.04.2017 wurden Eigenkompositionen vorgestellt. Am 29. Mai 2017 spielte das CHB Orchestra Gastkonzert in Budapest.

Ditta Rohmann

Sie ist Cellistin, Solistin und spielt als Kammermusikerin auch bei der Chamber Orchestra of Europe zu Gast. Ihr Musikstudium absolvierte sie in Budapest bei Miklós Perényi, anschließend in Basel bei Ivan Moringetti. Außerdem besuchte sie den Unterricht in Masterkursen von Bernhard Greenhouse, Frans Helmerson, Steven Isserlis, Ferenc Rados und András Schiff. Ditta Rohmann gewann Exklusivpreise auf dem Premio Trio di Trieste und dem Züricher Orpheus Festival. Momentan macht sie ihren Doktor an der Budapester Franz-Liszt-Akademie.

Márta Murányi, Judit Szathmáry, Kornél Mikecz, Georgi Sztojanov

Die vier ausgezeichneten Solisten werden für dieses Konzert zum ersten Mal als Quartett zusammenwirken. Drei ungarische Sänger von ihnen arbeiteten bereits mit Gryllus Samu als Vertreter der Moltoper zusammen. Ihnen schließt sich Georgi Sztojanov an, Komponist und Sänger bulgarisch-ungarischer Herkunft, der zurzeit in Holland wirkt.
Der Eintritt ist frei.
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