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22.- 28.11. | Enyedi Retrospektive

Vom 22. bis zum 28. November präsentiert das BrotfabrikKino in Zusammenarbeit mit dem Ungarischen Nationalarchiv eine Enyedi-Retrospektive. Gezeigt werden drei Filme der preisgekrönten ungarischen Regisseurin: am 22.11. um 18 Uhr startet die Reihe mit Enyedi Ildikós erstem, im Balázs Béla Studio produzierten Langfilm VAKOND – MOLE (1985), der die rätselhafte Geschichte eines Fallschirmspringers erzählt. Am 23.11. und 26.11. um 18 Uhr wird der in Cannes mit der Caméra d‘ Or ausgezeichnete Spielfilm MEIN 20. JAHRHUNDERT (1989) gezeigt. Den krönenden Abschluss der Retrospektive am 27.11. und 28.11. um 18 Uhr macht Enyedis jüngster Spielfilm KÖRPER UND SEELE (2017), Gewinner des Goldenen Bären 2017.

PROGRAMM

Die Filmvorführungen finden im BrotfabrikKino (Caligariplatz 1, 13086 Berlin) statt.

22.11. 18:00 | Ildikó Enyedi I
Vakond - The Mole   

                                                                         

Ungarn 1985 | 60 Minuten | Ungarisch mit englischen Untertiteln | R: Ildikó Enyedi | K: András Dér, Gábor Halász, László Hartai, Tibor Klöpfler, Tamás Sas | mit László Révész, Adolfo Bioy Casares, Ildikó Enyedi

Der erste längere, im Béla-Balázs-Studio produzierte Film der späteren Meisterregisseurin ist eine schwebende Genre-Mixtur, in der die rätselhafte Geschichte um einen Fallschirmspringer erzählt wird. Man scheint auf diesen „Maulwurf“ gewartet zu haben. Der Mann landet gewissermaßen mitten in seinem eigenen Traum, über den er jedoch mehr und mehr die Kontrolle verliert. Mit freundlicher Unterstützung des Ungarischen Nationalarchivs.

23.11. / 26.11. 18:00 | Ildikó Enyedi II
Mein 20. Jahrhundert  

Ungarn 1989 | 103 Minuten | R: Ildikó Enyedi | K: Tibor Máthé | M: László Vidovszky | mit Dorota Segda, Oleg Jankowski, Paulus Manker, Péter Andorai, Andrej Schwartz

„Zwillingsschwestern werden nach dem Tod der Mutter getrennt und in gänzlich verschiedene Richtungen verschlagen, ehe sie sich am Silvesterabend 1899 im Orient-Express wiedertreffen. Der Rückblick auf die fast gegensätzlichen Lebenswege der Schwestern – die eine ist bombenlegende Anarchistin geworden, die andere schlägt sich als Hochstaplerin durch – arbeitet mit Zeitverschiebungen, reflektorischen Brechungen und einer oft märchenhaft-magischen Bildpoesie und macht Hoffnungen und Erwartungen am Ausgang des 19. Jahrhunderts deutlich, die von der Geschichte nicht eingelöst wurden. Eine reizvolle Auseinandersetzung mit dem Fortschrittsglauben, dem Verlust des Kontaktes zum Transzendenten und der Widersprüchlichkeit des menschlichen Strebens. – Sehenswert!“ (film-dienst) Mit freundlicher Unterstützung des Ungarischen Nationalarchivs.

27.11. / 28.11. 18:00 | Ildikó Enyedi III
Körper und Seele 

Ungarn 2017 | 116 Minuten | Ungarisch mit deutschen Untertiteln | R: Ildikó Enyedi | K: Máté Herbai | M: Ádám Balázs | mit Alexandra Borbély, Géza Morcsányi, Réka Tenki, Zoltán Schneider

„Ein Schlachthaus in Budapest wird zum Schauplatz einer seltsam schönen Liebesgeschichte. Mária tritt eine Stelle als Qualitätsprüferin an und sofort wird getuschelt: Beim Mittagessen wählt die junge Frau in der kargen Kantine stets den Tisch, an dem niemand sitzt, und schweigt in sich hinein. Bei der Arbeit ist sie streng, hält sich strikt an die Vorschriften, jedes Gramm Fett zu viel wird mit Punktabzug geahndet. Ohnehin scheint ihre Welt aus Zahlen und Daten zu bestehen, die sich seit frühester Kindheit in ihr Gedächtnis einbrennen. Auch der etwas ältere Endre, ihr Vorgesetzter, ist eine eher verschlossene Persönlichkeit. Zaghaft gehen sie aufeinander zu, erkennen ihre Seelenverwandtschaft und stellen verwundert fest, dass sie nachts die gleichen Träume haben. Vorsichtig versuchen sie, diese in die Wirklichkeit zu überführen. Zärtlich, aber auch mit hintergründigem Humor erzählt Ildikó Enyedi von der Begegnung zweier Menschen, die zunächst jeder für sich und dann miteinander die Welt der Gefühle und des körperlichen Begehrens entdecken. Es geht um die Schwierigkeit und die Angst, sich zu öffnen; um das Glücksgefühl, wenn man sich schließlich auf einen anderen Menschen einlässt.“ (Berlinale 2017)

Eine Veranstaltung des BrotfabrikKinos in Zusammenarbeit mit dem Collegium Hungaricum Berlin und dem Ungarischen Nationalarchiv.

Tickets sind über die Homepage des BrotfabrikKinos, www.brotfabrik-berlin.de erhältlich.

 

 

 

 

 

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