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27.03.2019 19:00 | Durch Türen und Zeitalter

Lesung und Gespräch mit Monika Rinck Autorin, Berlin und István Kemény Autor, Budapest | Moderation Tobias Lehmkuhl freier Journalist und Literaturkritiker, Berlin
 
 
 
Monika Rinck, geboren 1969 in Zweibrücken, ist eine der originellsten, eigensinnigsten Stimmen der neueren deutschen Literatur. Das beweisen zahlreiche Auszeichnungen der letzten Jahre, wie beispielsweise der Ernst-Meister-Preis 2008, der Georg-K.-Glaser-Preis 2010, der Peter-Huchel-Preis 2013, der Kleist-Preis 2015, der Ernst-Jandl-Preis 2017 sowie jüngst der Roswitha-Preis 2019 der Stadt Bad Gandersheim. 
 
Rinck ist darüber hinaus Mitglied im P.E.N.-Club, der Akademie der Künste Berlin und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Sie kuratierte 2017 die POETICA III in Köln und 2019 den Festivalkongress Fokus Lyrik in Frankfurt am Main. Und was viele nicht wissen: sie übersetzt zusammen mit Orsolya Kalász auch aus dem Ungarischen. Dieses Frühjahr erscheinen gleich mehrere neue Werke von Rinck: Das Lesebuch Champagner für die Pferde bei S. Fischer, der Lyrikband Alle Türen bei kookbooks sowie ein Buch mit Gedichten des ungarischen Schriftstellers István Kemény Ich übergebe das Zeitalter im Verlag Reinecke & Voß, übersetzt von Monika Rinck und Orsolya Kalász.
 
Im Anschluss an die Leipziger Buchmesse 2019 veranstaltet das CHB eine Buchpräsentation von Alle Türen und Ich übergebe das Zeitalter in Berlin. Im Gespräch mit Monika Rinck und István Kemény spürt Tobias Lehmkuhl den literarischen Wahlverwandtschaften und poetischen Wechselspielen der beiden Lyriker nach. 
 
István Kemény, geboren 1961 in Budapest, gehört zu den wichtigsten und einflussreichsten zeitgenössischen Schriftstellern Ungarns und Mitteleuropas. Seine vielfach ausgezeichneten Gedichte bewegen sich zwischen lebendiger Alltagsprache und surrealistischer Verfremdung, schöpfen dabei aus reichem historischen und mythologischen Repertoire, mit lakonisch-subversivem Witz und voll tiefer Melancholie. Seit seinem Debüt 1984 erschienen neben zahlreichen Lyrikbänden auch Kurzgeschichten, Romane, Theaterstücke und Essays, darunter auf Deutsch der Gedichtband Nützliche Ruinen (2007) sowie der Roman Liebe Unbekannte (2013). István Kemény war 2010 Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD.
 
Die Buchpräsentation von István Keménys Ich übergebe das Zeitalter findet in Anwesenheit der beiden Übersetzerinnen Monika Rinck und Orsolya Kalász statt und wird von Timea Tankó deutsch-ungarisch gedolmetscht.     
 

 

 

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