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08.07.2019 19:00 | Montag Modus Klimata #3 The Giant Arrived

MMPraxis und Collegium Hungaricum Berlin präsentieren:
Montag Modus Klimata #3 The Giant Arrived

Tamara Zsófia Vadas, Márton Emil Tóth & Ábris Gryllus (HU): NIBIRU 0.2 – ENVIRONMENT
Clément Layes / Public in Private (FR/DE): Studie für Klimata – POLLUTION
Miriam Jakob (DE): THROUGH THE LOOKING GLASS
Ana Laura Lozza & Barbara Hang (ARG/DE): CONSUMATION
und mit einem Essay von Martina Ruhsam (DE)


Seit langem beschreiben die Naturwissenschaften die maßgebliche Rolle des Menschen bei der Verursachung und Beschleunigung des Klimawandels. Der Ausdruck „Anthropozän“ bezeichnet die gegenwärtige geochronologische Epoche und betont damit den unwiderruflichen ökologischen Fußabdruck menschlicher Aktivitäten. Der Klimawandel lässt unsere gewohnte Welterfahrung kollabieren. Mit beispielloser Geschwindigkeit werden die Ökosysteme um uns herum verändert und zum Verschwinden gebracht. Aber sind wir uns der Reichweite des menschlichen Einflusses auf den Planeten tatsächlich vollständig bewusst? Und sind wir bereit, diese kollektive und individuelle Verantwortung zu akzeptieren? Welche Rolle kann die Kunst spielen in diesen Zeiten, die nach radikalem Wandel schreien?

Die dritte Folge der Serie Klimata von der Montag Modus Performance Reihe präsentiert am 08. Juli 2019 im CHB eine künstlerische Perspektive auf den Einfluss, den wir auf unsere Umwelt ausüben. In seiner Performance POLLUTION thematisiert Clément Layes die unabsichtlichen Nebeneffekte von Handlungen durch die Behauptung, dass selbst unsere gutmütigsten Intentionen unbewusste negative Konsequenzen herbeiführen können. Mit verschiedenen künstlerischen Medien gibt uns Miriam Jakobs THROUGH THE LOOKING GLASS (Arbeitstitel) Einblick in die laufenden Recherchen der Künstlerin zur Interspezies-Kommunikation zwischen Menschen und Menschenaffen, wobei letztere zum scheinbaren Untergang unter die aggressiven Strategien des globalen Kapitalismus verurteilt sind. Die Performance CONSUMATION von Ana Laura Lozza und Barbara Hang beschäftigt sich aus einer gesellschaftlichen Perspektive mit dem Verlust. Sie erkundet die Produktion anderer Wirklichkeiten durch das Nebeneinanderstellen täglicher Rituale. Die Choreographin Tamara Zsófia Vadas, der Künstler Márton Emil Tóth und der Klangkünstler Ábris Gryllus geben mit einer erfahrungsbasierten Ausstellung NIBIRU 0.2 – ENVIRONMENT Einblick in ihre Tanzaufführung NIBIRU, ein mehrmonatiges Rechercheprojekt, das basierend auf Ideen und Fantasien von zwölf Teenager-Mädchen eine posthumane Welt entwirft.

Die Veranstaltung wird von einem Essay zum Anthropozän begleitet, den Martina Ruhsam eigens für diese Ausgabe von Montag Modus verfasst hat.

Nach der Performance laden wir euch herzlich zu einer öffentlichen Diskussion mit allen Beteiligten inklusive Publikum im Garten des CHB ein. Diskutiert wird über das Anthropozän.

Detailliertes Programm:
http://mmpraxis.com/klimata-3-the-giant-arrived/

Kurator*innen: Léna Szirmay-Kalos, Dániel Kovács, Jasna L. Vinovrški

Klimata ist ein einjähriges interdisziplinäres Projekt der Performance-Reihe Montag Modus, kuratiert von der Kurator*innenplattform MMPraxis. Klimata besteht aus fünf aufeinanderfolgenden Veranstaltungen, die – in einem weiten Sinne des Begriffs „Klima“ – aktuelle globale ökonomische, politische und soziale Entwicklungen erforschen.
Im Laufe des Jahre 2019 lädt Montag Modus Performance und Bildende Künstler*innen sowie je ein*e Schriftsteller*in oder Kulturwissenschaftler*in ein, zu diesem Thema beizutragen.

Montag Modus ist eine gemeinsame Veranstaltung von MMpraxis und dem Collegium Hungaricum Berlin. Es wird gefördert vom Hauptstadtkulturfonds Berlin und dem ungarischen Ministerium für Auswärtiges und Außenhandel.

 

 

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