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05.12.2019 18:00 | Periphere Freiheiten 1 – in Ungarn und in Deutschland

Szenenphoto: Das Mädchen (Eltávozott nap, 1968 HU, 80 min, OmU, R: Márta Mészáros)

Wie viel Freiheit haben Menschen, die abgeschoben und allein gelassen am Rand der Gesellschaft leben? Filme aus der Zeit vor und nach der Wende über die Wehrlosen von damals und heute.

Doppelscreening im BrotfabrikKINO
mit Einführungen von Linn Löffler

18:00 Uhr
Iskas Reise (Iszka utazása, 2007 HU, 92 min, OmU, R: Csaba Bollók)
Die 12-jährige Protagonistin des international vielfach ausgezeichneten Spielfilms Iskas Reise lebt mit ihren alkoholabhängigen Eltern unter elenden Umständen an der Peripherie von Europa. Csaba Bollóks schweigsamer Spielfilm hält fest, wie ihre hartnäckige Unschuld an der Aussichtslosigkeit doch zugrunde geht. Die Präsenz der Hauptdarstellerin Mária Varga, die aus ähnlichen Verhältnissen stammt, verleiht dem Film eine überwältigende Authentizität.

20:00
Das Mädchen (Eltávozott nap, 1968 HU, 80 min, OmU, R: Márta Mészáros)
Márta Mészáros, die ungarische Filmpionierin, die 1975 als erste Frau den Goldenen Bären der Berlinale für die beste Regie erhielt, hatte ihre Karriere als Dokumentarfilmemacherin angefangen. Ihren ersten Spielfilm Das Mädchen drehte sie in 1968 mit der beliebten Sängerin Kati Kovács in der Rolle von Erzsi Szőnyi, einer Fließbandarbeiterin aus dem Waisenhaus, die sich auf die Reise macht, um ihre Mutter kennenzulernen.

Beide Filme werden in ungarischer Sprache mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Der zweite Teil des Filmprogrammes „Periphere Freiheiten“ findet am 6. Dezember um 18:15 bzw. 20:00 Uhr im CHB statt.

 

 

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