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26.-28.05.2016 | Entropy works

201605 Entropy moving

ENTROPY WORKS
PERFORMANCE AKTE ÜBER ARBEIT UND KUNST
Scenic Modus 
26.-28.05.2016

ENTROPY WORKS ist eine dreitägige Performance-Akt-Reihe, die das Verhältnis der Künstler zu ihrer Arbeit untersucht: Wie ist Arbeit in Performance als Leistung messbar? Wie entsteht eine Interaktion mit der Gesellschaft, wie wird ephemere Arbeit bewertet, wahrgenommen, missverstanden, die zeitlich und räumlich nur bedingt rezipierbar ist? Was ist das Material von Performances? Entropie steht in der Kunst für die Fluktuation zwischen Präsenz und Verschwinden, für die universelle Tendenz zu Chaos, Zerfall und Unordnung. Performances sind in dieser Grauzone der Präsenz und des Verschwindens verortet und agieren entropisch. Sie entstehen durch Arbeit und Energie – und sind dem Verschwinden ausgesetzt. Ist die Entropie - eine Metapher für Unordnung, Dekonstruktion und Chaos - die hier zum Einsatz kommt und die Ideen, Gefühle und Gedanken in das Material für eine Performance transformierbar?
Der Katalog zur Entropy Woks kann hier heruntergeladen werden (Entropy Works_Katalog, pdf-Datei).

 


Das detaillierte Programm:
26.-28.05.2016
Lőrinc Borsos: WATCH PAINT DRY
Special Act: 27.05.2016, 20:00: Dark Matter Lecture und Klubnacht

Die dreitägige Performance-Installation WATCH PAINT DRY des fiktiven Künstlers Lőrinc Borsos umkreist die Metapher des künstlerischen Nichtstuns und der nutzlosen Künstlers. In diesem Fall ist das die kritische Reaktion auf die gesellschaftlichen Erwartungen, mit denen bildende Künstler konfrontiert werden. Drei Tage lang fließt das „Dark Matter“ - ein schwarzes Hochglanzmaterial, das von Lőrinc Borsos als deren zentrales künstlerisches Material angeeignet wurde  - durch den Raum. Doch Lőrinc Borsos stellt immer neue Hindernisse in den Weg und hindert so das freie Fließen des Materials. In einer Black Box wird die Aufzeichnung der paartherapeutischen Sitzungen des Künstlerpaars sichtbar und erlebbar. Mit persönlichen Gegenständen ergänzt, kann man so selbst in das „Dark Matter“ der Künstler - sowohl physisch als auch psychisch - eintauchen. Die von Lőrinc Borsos losgetretenen und nur zum Teil kontrollierbaren Prozesse analysieren die existenziellen Dilemmas und Stereotypen der Künstleridentität – ein Identitätskonstrukt, das dem Zufall und der zunehmenden Entropie ausgesetzt scheint.


26.05.2016, 20:00
Andrea Éva Győri: A SHOWER ON THE WAY TO THE MANIFESTA
Auf dem Weg zu ihrer Teilnahme an der Manifesta 11 - unter dem Motto „What People Do For Money“ -  wird Andrea Éva Győri  eine Dusche im CHB nehmen. A SHOWER ON THE WAY TO THE MANIFESTA ist eine Dusch-Aktion, die eine Station ihrer seit Jahren laufenden Shower Tour ist, in der sie u.a. bei Paul McCarthy, Thomas Olbricht oder in Institutionen wie dem Portikus in Frankfurt, Wiels in Brüssel oder der Kunsthalle Baden bereits eine Dusche genommen hat. Ursprünglich aus existentieller Not – in einer Wohnung ohne Duschmöglichkeit –, hat sie Persönlichkeiten der Kunstszene gebeten, bei ihnen – zu Hause, in Hotels oder in den Institutionen – einen Akt der Säuberung, die stark rituell behaftet ist, auszuführen.
Andrea Éva Győri wird nach der Dusch-Aktion mit der Kuratorin Marianna Liosi über die Shower Tour und ihre Manifesta-Teilnahme reden. Alle sind herzlich eingeladen, am Dusch-Talk in der Dusche (und in der Gästewohnung des CHB) teilzunehmen. Um Reservierung wird gebeten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
2016 Entropy AndreaEvaGyöri ShowerTour Artikel
Andrea Éva Győri: NOTTOILETTE (Emergency Toilet), Videostill, ©Andrea Éva Győri

28.05.2016, 20:00
Hajnal Németh: WORK SONG - As Time Goes By
In Hajnal Némeths Performance WORK SONG bewerben sich Kandidaten auf verschiedene Rollen im Musical Arbeitslied. Die jeweiligen Bewerber treten mit ihren eigenen Produktionen auf und gestalten ihren Vortrag entsprechend den vermuteten oder tatsächlichen Erwartungen. Es prallen zwei gegenläufige Auffassungen von Arbeit aufeinander: die menschliche Existenz, legitimiert durch die Arbeit als ausschließliches System von Beziehungsgeflechten, und der Zustand der Arbeitslosigkeit als die konträre Grundsituation.

Hajnal Némeths WORK SONG wurde gefördert durch die Kulturverwaltung des Berliner Senats. Weiterer Unterstützer: Allianz Kulturstiftung, CHB – Collegium Hungaricum Berlin.
Eine zweite Vorstellung findet am 9. Juni 2016, 20:00 Uhr im ZKU – Zentrum für Kunst und Urbanistik, Berlin statt

201605 Entropy Nemeth Logoleiste


Kuratorin: Kata Krasznahorkai / +49.30.212.340.430 / Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Pressekontakt: Georg Demjén / +49.30.212.340.451 / Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  

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