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5-7.09.2017 | ESCAPE ROOM EUROPE Aufführungen

 

 

Escape Room Europe
Eine performative Audio-Installation von STEREO Akt und hannsjana

Premiere: 05.09.2017, 17 Uhr
Weitere Aufführungen:
05.09.2017, 19/21 Uhr | 06.09.2017, 17/19/21 Uhr |07.09.2017, 17/19/21 Uhr
Die Teilnahme an jeder Aufführung ist auf 20 Personen beschränkt
Die Aufführungen finden in englischer Sprache statt
Reservierungen unter: escapeeu(at)hungaricum.de
Eintritt frei

 

Als Großbritannien 2016 für den Brexit stimmte, waren besonders junge Europäer*innen emotional getroffen und die sogenannte „Generation Y“ fühlte sich angesichts so zahlreicher EU-Austrittszenarien wie „Frexit“, „Czech-out“ und „Nexit“ in ihrer Identität stark verunsichert. Escape Room Europe macht die aktuelle politische Tendenz von EU-Austritten und Europaskepsis zum Gegenstand einer partizipativen Audio-Installation.

STEREO Akt (Budapest) und hannsjana (Berlin) verwandeln die Räume des Collegium Hungaricum Berlin in Escape Rooms. Dabei bedienen sie sich des performativen Potentials dieses popkulturellen Raumkonzepts, um das Publikum Ein- und Austrittsszenarien durchspielen zu lassen, während es von einem Hörspiel durch die Räume des Gebäudes geleitet wird. Alleine oder in Kleingruppen spazieren die Zuschauer*innen durch die Stockwerke – dabei entstehen assoziative, spielerische Formen von „soft exit“, „hard exit“ oder „dirty exit“. Szenen des Abschieds und Verlassens treffen auf Reflexionen über die Bürokratie von EU-Regulierungen oder poetische Visualisierungen von Zollbestimmungen. Persönliche Erinnerungen an das Aufwachsen in der EU oder den mit der Pubertät zusammenfallenden EU-Eintritt spielen dabei ebenso eine Rolle wie sich wandelnde Grenzen und Lost-in-Translation-Erfahrungen. Aus diesem Labyrinth paradoxer Verflechtungen von notwendiger Kollaboration und egoistischer Interessensverteidigungen gilt es einen Ausgang zu finden.

Artikel ERE poster

hannsjana ist eine interdisziplinäre Künstlerinnengruppe aus Berlin, die seit 2013 zusammenarbeitet. Ihre Projekte verknüpfen Klangkunst, Musik, Videokunst, Theorie und Performance. Die entstehenden Arbeiten sind humorvoll, poetisch und diskursiv und haben immer einen politischen Anspruch. hannsjanas Anliegen ist es, Zugänge zu exklusiven Orten oder komplexen Themen zu schaffen und künstlerische Regeln sowie soziale Grenzen auf subversive, partizipative und niedrigschwellige Art zu verhandeln.
Die Arbeiten von hannsjana waren bisher unter anderem im Kunstmuseum Ahrenshoop (Darß), in der Kalkscheune (Berlin), im Kindermuseum MACHmit! (Berlin), auf dem Kunstfest Weimar und auf Theaterfestivals in Bochum, Nürnberg und Salzburg zu sehen. Im Collegium Hungaricum Berlin zeigten hannsjana 2016 bereits ihre Performance Sideboard Manifesto.

STEREO Akt ist ein Künstler*innenkollektiv aus Budapest, das partizipative, experimentelle Bühnenarbeiten sowie ortsspezifische Performances erarbeitet. In den STEREO Akt Aufführungen ist Theater ein Ereignis und die Zuschauer*innen Teilnehmer*innen; das Mitmachen bleibt dabei eine Option. Die Projekte von STEREO Akt sind zivilgesellschaftlich involviert und reflektiert. Indem es sein Publikum mobilisiert und zu Protragonist*innen oder passiven Zuschauer*innen macht, fragt STEREO Akt nach unseren Rollen in der Gemeinschaft. STEREO Akt erforscht Möglichkeiten des Sprechens über Gleichberechtigung, Demokratie und das Hörbarmachen ungehörter Stimmen.
Die Arbeiten von STEREO Akt wurden bisher im Trafó House of Contemporary Arts (Budapest), im Jurányi House (Budapest), auf dem Oerol Festival (Terschelling, Niederlande), dem Fast Forward Festival (Braunschweig), dem Copenhagen STAGE Festival (Dänemark), dem Passage Festival (Helsingør, Dänemark), dem FiraTàrrega Festival (Tàrrega, Spanien) sowie im Single Carrot Theatre (Baltimore, USA) präsentiert.

Teilnehmende Künstler*innen
Laura Besch, Márk Bartha, Martin Boross, Alice Escher, Jule Gorke, Julia Jakubowska, Lotte Schüßler, Katharina Siemann, Gábor Thury, Imre Vass, Marie Weich

Kuration
Léna Szirmay-Kalos, Collegium Hungaricum Berlin

Produktion
Jule Gorke, Lotte Schüßler (hannsjana)
Edina Schőn (STEREO Akt)

Künstlerische Leitung
Katharina Siemann, Marie Weich (hannsjana)
Martin Boross (STEREO Akt)

Produktionsassistenz
Eszter Kádár

Gefördert durch:
Szenenwechsel – Internationale Kooperationen für die Darstellenden Künste
Collegium Hungaricum Berlin

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