Den internationalen Roma-Tag am 8. April ehrt der Ungarische Filmklub bereits am 4. April um 20 Uhr mit der Vorführung des Films Viktoria – A Tale of Grace and Greed aus dem Jahr 2014. Nach der Filmvorführung gibt es außerdem die Möglichkeit, die Schauspielerin Franciska Farkas zu treffen.

Die Protagonistin des Films ist das in tiefer Armut lebende junge Roma-Mädchen namens Viktória (Franciksa Farkas) aus Budapest.  Um ihrer aussichtslosen Situation zu entfliehen, steigt Viktória in den Zug, um in der Schweiz als Prostituierte ihr Glück zu probieren. Schon bei ihrer Ankunft in Zürich realisiert sie jedoch, dass ihr andere einen Strich durch die Rechnung machen werden: ihr spielsüchtiger Freier (Zsolt Nagy) hält sie in elenden Verhältnissen, lässt sie Tag und Nacht arbeiten und nimmt ihr auch das Geld ab. Viktória freundet sich langsam mit ihrer Zimmergenossin Blondie (Angéla Stefanovics) an, die darum kämpft, ihr Kind zurückzubekommen und gemeinsam stellen sie sich ihrem Schicksal.

Der Film, in der Regie von Lareida Men, wurde auf der Grundlage des Drehbuchs der in der Schweiz lebenden Autorin Anna Maros verwirklicht. Bei dem aus schweizer Mitteln geförderten Filmdrama handelt es sich um eine internationale Produktion mit ungarischen Darsteller*innen. Viktória wurde zum ersten internationalen Erfolg der Schauspielerin Franciska Frakas, die im Rahmen der 1. Roma Biennale  COME OUT NOW! in Berlin zu Gast ist und nach der Filmvorführung auf Fragen aus dem Publikum antworten wird.

Viktoria – A Tale of Grace and Greed

Schauspieler: Franciska Farkas, Zsolt Nagy, Angéla Stefánovics, Erika Pölöskey, Elemér Csercsa, Pueta Foscky, Angéla Szénási
Regie: Lareida Men
Drehbuch: Lareida Men und Anna Maros
Musik: Michael Kalt
Kamera: Marco Barberi
Produzent: Valentin Greutert und Simon Hesse
Schnitt: Claudio Cea
 
Der Ungarische Filmklub Berlin wird präsentiert vom Speak Easy Project und dem Collegium Hungaricum Berlin.