Nach The Ambassador to Bern und Demimonde gedenkt der neue Film des Regisseurs Attila Szász und des Drehbuchautors Norbert Köbli den während des Zweiten Weltkriegs in die Sowjetunion verschleppten Ungarn. Der Film zeigt Gera Marina und Sándor Csányi in den Hauptrollen und läuft am 9. Mai im Ungarischen Filmklub. 

Im Dezember 1944 überfallen russische Soldaten eine südungarische Stadt jenseits der Donau und verschleppen Frauen deutscher Herkunft in ein sowjetisches Arbeitslager, wo sie unter unmenschlichen Bedingungen zur Zwangsarbeit in einem Kohlewerk gezwungen werden. Irén, eine junge Donauschwäbin, deren Mann an der Front kämpft, muss ihre kleine Tochter und Eltern zurücklassen. Nach einer langen und beschwerlichen Reise findet sie sich in einem Lager im Donez-Becken wieder. Die Donauschwaben behandelt man dort als Kriegsverbrecher und macht sie für die Untaten der deutschen Soldaten verantwortlich. Im Arbeitslager trifft Irén den Mitgefangenen Rajmund, der ihr beibringt, wie man überlebt. Während Irén entschlossen ist zu ihrer Familie zurückzukehren, hat das Schicksal andere Pläne mit ihr. Zwischen Irén und Rajmind entwickelt sich eine Liebesbeziehung mit ungewissem Ende.
 
 
Eternal Winter (Originaltitel: Örök tél, Ungarn, 2018, OT mit englischen UT)
Regie: Attila Szász 
Drehbuch: Norbert Köbli 
Autor: János Havasi 
Kamera: András Nagy 
Musik: Gergely Parádi 
Darsteller: Gera Marina, Sándor Csányi, Laura Döbrösi, Diána Magdolna Kiss, Franciska Farkas, Niké Kurta, Ákos Orosz, Nóra Diána Takács, Tímea Magyar, Oleh Melnychuk
 
 
Der Ungarische Filmklub Berlin wird präsentiert vom Speak Easy Project und dem Collegium Hungaricum Berlin.