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Die Geschichte des Collegium Hungaricum Berlin

Das Institutionen-Netzwerk namens Collegium Hungaricum wurde in den 1920er Jahre auf Initiative des ungarischen Ministers für Religion und Bildung Kuno Graf Klebelsberg mit dem Ziel ins Leben gerufen, der ungarischen Wissenschaft europäische Präsenz und Anknüpfungsmöglichkeiten zu bieten. Das Collegium Hungaricum Berlin wurde 1924 als eine der ersten Institutionen gegründet. Unter der Leitung des Literaturwissenschaftlers Róbert Gragger arbeitete das Institut, für das Ungarn das Herzsche Palais in Berlin-Mitte erworben hatte, eng mit dem 1916 gegründeten Ungarischen Institut der Friedrich-Wilhelms-Universität (heute: Humboldt-Universität zu Berlin) zusammen.

Der Sitz des Berliner Collegium Hungaricum, das in erster Linie eine Unterkunftsmöglichkeit für die aus Ungarn stammenden Stipendiaten bot, wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Erst 1973 öffnete das Institut wieder seine Türen, unter dem Namen Haus der ungarischen Kultur in Ost-Berlin unweit des Alexanderplatzes. Fortan konzentrierte es sich auf die Förderung kultureller Beziehungen; der kleine Laden im Erdgeschoss, der den DDR-Bürgern u.a. Zugang zu „Westpressungen“, ungarischen Ausgaben westdeutscher Schallplatten, ermöglichte, war in der DDR legendär.

Magyar Intézet épülete 1929-ben MagyarMuveszet 1929
Sitz des Ungarischen Institutes der Friedrich-Wilhelms-Universität, das heutige Magnus-Haus am Kupfergraben.
Archivfoto: Magyar Művészet [Ungarische Kunst], 1929

Der Sitz des Berliner Collegium Hungaricum, das in erster Linie eine Unterkunftsmöglichkeit für die aus Ungarn stammenden Stipendiaten bot, wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Erst 1973 öffnete das Institut wieder seine Türen, unter dem Namen Haus der ungarischen Kultur in Ost-Berlin unweit des Alexanderplatzes. Fortan konzentrierte es sich auf die Förderung kultureller Beziehungen; der kleine Laden im Erdgeschoss, der den DDR-Bürgern u.a. Zugang zu „Westpressungen“, ungarischen Ausgaben westdeutscher Schallplatten, ermöglichte, war in der DDR legendär. Das Grundstück, auf dem das während des zweiten Weltkrieg zerstörte Gebäude stand, wurde 1997 an Ungarn zurückgegeben. 2000 nahm das Institut seinen alten Namen wieder auf und zog Ende 2007 in sein neu errichtetes Gebäude am historischen Standort. Das Collegium Hungaricum Berlin funktioniert seit 2016 unter der fachlichen Leitung des Budapester Balassi Institutes, die administrative Leitung hat das Ministerium für Außenwirtschaft und Auswärtiges von Ungarn inne.

Herz-palota Collegiu Hungaricum Berlin MagyarMuveszet 1929
Das Herzsche Palais am heutigen Standort des CHB, Anfang der 1920er Jahre von Ungarn erworben.
Archivfoto: Magyar Művészet [Ungarische Kunst], 1929

CHB MagnusHaus Bujno

Das Collegium Hungaricum heute mit dem Magnus-Haus. Foto: Tamás Bujnovszky

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